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Carving-Ski – Tipps und Kaufberatung

Anfang der 90er Jahre kam der moderne Carving-Ski auf den Markt und revolutionierte den Ski-Sport. Das besondere am Carving-Ski ist das vereinfachte Fahren der Kurven, dies machte ihn schnell zum beliebtesten Ski nicht nur für Gelegenheitsfahrer. Dank der eigenen Konstruktionsweise ist er relativ sicher, auch bei hohen Geschwindigkeiten. Er lässt sich in den Kurven gut kontrollieren und verliert dabei relativ wenig an Geschwindigkeit.

Ausleihen oder kaufen?

Ob es sinnvoller wäre einen neuen Ski zu kaufen oder lieber auszuleihen, bleibt jedem selbst überlassen. Natürlich spielt der Preis eine entscheidende Rolle, aber man sollte vor allem wissen wie oft der Ski zum Einsatz kommt. Durchschnittliche Einsteigermodelle kosten in etwa 450 Euro. Der Preis für fortgeschrittene Modelle liegt ungefähr bei 550 Euro und wer besonders hochwertige Skier kaufen möchte, der muss mit 800 Euro oder mehr rechnen.

Wer sich vornimmt regelmäßig Skifahren zu gehen, für den empfiehlt sich ein Kauf. Eine gründliche Kalkulation zahlt sich deshalb aus.

Wie viel kostet der neue Ski? Wie viel kostet der Verleih? Wie oft gehe ich zum Skifahren?

Auf was muss beim Kauf geachtet werden?

Auch bei Carving-Skiern hat Qualität ihren Preis. Da die Sicherheit beim Skifahren besonders wichtig ist, sollte man sich unbedingt in einem Fachgeschäft beraten lassen und die, ach so tollen, Ebay Schnäppchen besser vergessen.

Natürlich unterscheiden sich die Preise von Anbieter zu Anbieter. Günstige Schnäppchen lassen sich oft im Sommer ergattern, dies sollte man allerdings nur dann, wenn man die Skier bereits getestet hat.

Welcher Ski-Typ bin ich? Wie viel Erfahrung konnte ich bereits sammeln und auf welchem Gelände möchte ich fahren? Anhand dieser Informationen und der Körpermaße ist ein kompetenter Fachhändler in der Lage, einen passenden Ski zu finden. Bei vielen Händlern darf man sogar gegen eine Leihgebühr Probe fahren.

Was bedeutet die Angabe “Radius” auf einem Carving-Ski?

Zur Ermittlung des Radius wird der Ski auf die Kante gestellt und so weit durchgebogen, bis die Kante durchgehend auf dem Untergrund aufliegt. Aus der so entstehenden gebogenen Linie lässt sich der “natürliche Kurvenradius” des Skis errechnen. Tatsächlich hängt der Kurvenradius noch von anderen Faktoren ab, z.B. der Biegehärte und der Steifigkeit.

Grundsätzlich gilt:

Großer Radius – weite Schwünge
Ein Ski mit einem großen Radius ist laufruhiger und damit komfortabler zu fahren.

Mittlerer Radius – mittlere Schwünge
Fahren Sie sowohl kurze als auch lange Schwünge suchen Sie sich einen Ski mit einem mittleren Radius.

Kleiner Radius – kurze Schwünge

Welcher Carver für wen?

Es gibt unterschiedliche Carving-Ski, die je nach Einsatzgebiet und Erfahrung des Skifahrers zum Einsatz kommen.

Easycarver/Allroundcarver sind gut geeignete Skier für Anfänger. Dank der einfachen Konstruktionsweise sind sie besonders bei Einsteigern beliebt, aber auch Fortgeschrittene greifen gerne auf Easycarver beziehungsweise Allroundcarver zurück. Der Ski verfügt über keine besonderen Stärken oder Schwächen. Da es sich um Anfängermodelle handelt, ist die Geschwindigkeit zweitrangig. Ideal ist ein mittlerer bis kurzer Radius (10-15 Meter) und er sollte ungefähr bis zur Schulter reichen.

Slalomcarver sind sehr stark taillierte Ski. Sie haben einen sehr kleinen Radius (10-13 Meter). Bei diesem Typ greifen die Kanten sehr gut, dies ermöglicht in Verbindung mit den kleinen Radien ein sehr wendiges Fahren. Man sollte jedoch bereits Erfahrung mit der Carvingtechnik haben. Slalomcarver sind besonders bei sportlich-ambitionierten und fortgeschrittenen Genussfahrern beliebt.

Racecarver sind, im Gegensatz zum Slalomcarver, kaum tailliert. Je nach Ski beträgt der Radius 16-19 Meter. Der Racecarver ist, wie der Name schon verrät, für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt. Wie beim Slalomcarver haben auch sie einen guten Kantengriff. Beim Fahren dieses Typen müssen die Bewegungen sehr aktiv und kraftvoll erfolgen.

TwinTips sind vorne und hinten aufgebogen, dies ermöglicht sowohl das Fahren vorwärts als auch rückwärts. Sie kommen meist in Funparks zum Einsatz und lassen sich wunderbar auf Schanzen oder Halfpipes fahren. Der Radius der Ski ist mit 15 Metern eher groß.

 

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