Monatsarchive: Juni 2009

Wer spielt wie?

Ok, ich geb’s ja zu: In der heutigen Zeit erscheint es unglaublich altmodisch, noch irgendwelche Brett- oder Kartenspiele in der Realität und nicht am Computer zu spielen. Die meisten bewegen sich doch in virtuellen Welten, zocken Poker oder Schach mit unbekannten Partnern in Argentinien oder Aserbeidschan. Ich will mich ja gar nicht davon ausnehmen, ich zocke schließlich leidenschaftlich gerne Videospiele. Aber jetzt mal ehrlich: Was fühlt sich besser an – eine Mouse oder ein paar Spielkarten in der Hand? Für mich ganz klar das letztere, so gern ich mich auch von der schönen, neuen Welt vereinnahmen lasse. Es hat doch schon etwas, wenn man beim Monopoly das dritte Hotel (oder beim Spongebob Monopoly die dritte Krosse Krabbe) auf seine Straße stellt und die entsetzten Gesichter der Mitspieler mit viel Schadenfreude zur Kenntnis nehmen kann. Oder wenn man zum zehnten Mal den armen Mitspieler beim “Mensch ärgere Dich nicht” kurz vor dem Ziel raushaut! Herrlich! Das ist ein ganz anderer Kick, als wenn ein Online-Mitspieler mit einem emoticon seinen Unwillen zum Ausdruck bringt. ;-)

Was mich jetzt interessieren würde: Hat bei euch das Offline-Spielen mit „altmodischen“ Brett- oder Kartenspielen abgenommen? Oder ist das für euch eine gute Alternative zur Online-Spiele-Welt? Teilt uns doch eure Erfahrungen mit.

Massig Gesellschaftsspiele findet ihr auch auf decido.

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Infamous – Elektrisierende Action-Granate auf PS3

Sandbox-Games sind das ganz große Ding auf den Konsolen: Der Spieler kann hier in einer meist gigantischen Spielwelt völlig frei herumlaufen, erkunden und Aufträge erledigen. Das Erreichen des Spielendes ist zwar immer noch wichtig, aber der Weg ist das dann doch meistens das Ziel. Im Actiongenre steht hier ganz klar GTA IV an erster Stelle, ein Spiel, bei dem der Durchschnittsgamer wahrscheinlich nie alle Geheimnisse erkunden wird, im Rollenspielgenre hat es zum Beispiel Fallout 3 geschafft, die Massen zu begeistern. Rollenspielelemente wie das Aufleveln von Waffen, Lebensenergie oder anderen Attributen kommen bei Fallout noch dazu.

Infamous verbindet nun diese beiden Ansätze zu einem gelungenen Ganzen. Die Story ist allerdings nicht besonders aufregend und neu schon gar nicht: In Empire City passiert ein schreckliches Unglück, Chaos und Seuchen brechen aus, überall herrscht Gewalttätigkeit. Cole, der Protagonist des Spiels, ist irgendwie in das ganze Schlammassel verwickelt und versucht nun, die Hintermänner aufzudecken und auf seinem Weg den Menschen von Empire City zu helfen – wenn er denn will! Denn es ist in Infamous möglich, dem hellen oder dem dunklen Pfad zu folgen: Das heißt, entweder den armen Mitmenschen helfen und die Stadt wieder voranbringen oder eben Missetaten vollbringen und zu einem bösen Rächer werden. Immer wieder kommt es zu Situationen, in denen man sich für die gute oder schlechte Seite entscheiden kann. Echt eine coole Sache. Je nachdem, ob man sich gut oder schlecht benimmt, reagieren auch die Mitmenschen anders auf einen. Dem guten Cole wird applaudiert, er wird fotografiert oder einfach nur angefeuert, der böse Cole wird angefeindet, angegriffen und ausgebuht. Cool sind auch die Superfähigkeiten von Cole: Er ist in der Lage, Stromstöße, Blitze und ähnliches zu verschießen (blau beim guten und rot beim bösen Cole). Diese Fähigkeiten können im Lauf des Spiels verbessert werden, ganz wie in einem Rollenspiel (allerdings in einer sehr reduzierten Version, keine Angst, hier wird man nicht mit hunderten von Seiten mit auflevelbaren Attributen konfrontiert). Die Stadt ist in drei große Abschnitte aufgeteilt, die erst nach und nach frei geschaltet werden. Cole kann sich in Empire City völlig frei bewegen, kann Nebenaufträge annehmen, die ihm, genau wie das Eliminieren von Feinden, Erfahrungspunkte zum Verbessern seiner Spezialfähigkeiten liefern. Eine Stärke Coles ist das Klettern: Kein Wolkenkratzer ist hoch für den Herausforderer von Spiderman. Und von oben sieht die Stadt noch mal ganz anders aus. Das erinnert etwas an Assassin’s Creed, bei dem Gebäude-Kletterei auch ein Hauptaspekt war.

Kurz: Infamous ist ein mustergültiges Beispiel eines Sandbox-Games, mit vielen Stärken, vielen Aufgaben und vielen spannenden Spielstunden. Schwächen gibt es kaum, nur die Grafik reißt einen nicht vom Hocker und der Spielablauf gerät manchmal etwas repetitiv. Mir hat die Mischung aus GTA, Fallout und Assassin’s Creed sehr gut gefallen. Das Spiel gibt’s übrigens nur für die PS3.

Schaut hier auf decido mal nach dem Spiel.

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glore – shoppen im Einklang mit Natur und Mensch

glore steht für globally responsible fashion. Wow, das klingt super – Mode und die auch noch politisch, ethisch und ökologisch korrekt, das will ich haben. glore hat drei Läden (in München, Nürnberg und Berlin), da aber keiner in meiner Nähe ist, schaue ich mir den Online-Shop an. Das Design ist ansprechend und passt zur Philosophie – reduziert, handmade. Glore verkauft nur Stücke von Labels, die „sich durch schöne Styles ebenso auszeichnen wie durch Respekt vor den Menschen, die sie produzieren und Rücksicht gegenüber der Natur, die die Rohstoffe liefert“, wie ich nach einem Klick auf „Philosophie“ erfahre. Doch beim Durchklicken durch die Produkte bin ich eher enttäuscht. Erstens gibt es in manchen Produktkategorien sehr wenige Produkte. Zweitens ist die Mode doch sehr speziell – gut, das ist Geschmackssache. Drittens sind die Produktabbildungen einfach zu klein – Modekauf lebt schließlich von guten Bildern, ich will mir doch vorstellen, wie sich das gute Stück an mir macht. Also … ah, da gibt es noch einen Link zu glore living. Hier gibt es Lifestyleprodukte für Heim und Haus, mit der gleichen Philosophie. Auch Schmuck und Taschen sind im Angebot. Zum Beispiel die “Industrieblüten”-Kette aus Hytrel, einem Abfallprodukt aus der Kunststoffverarbeitung… Das ist jetzt doch zuviel für mich. Fazit: Tolle Philosphie, aber die Produkte sind mir irgendwie zu abgefahren. Eure Meinung?

Coole Klamotten gibt es übrigens auch auf decido.

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Spongebob-Monopoly – Krosse Krabben statt Hotels

Monopoly kennt sicher noch jeder von Spiele-Sessions in Kindheit und Jugend. Manche dauerten die ganze Nacht lang – das Feilschen, Kaufen, Tauschen und Würfeln nahm kein Ende. Irgendwann habe ich aber aufgehört, Monopoly zu spielen – als Erwachsener ist es vielleicht doch nicht mehr so interessant, mit Spielgeld herum zu hantieren. Vor kurzem habe ich aber bei Freunden die Monopoly-Erfahrung wieder erneuert und zwar mit einer neuen Monopoly-Version: Spongebob-Monopoly. Ich bin kein Riesenfan von Spongebob und seinen absolut abgefahrenen Genossen aus Bikini Bottom, aber ab und zu schau ich mir die ausgeflippten Gestalten schon an. Das Monopoly im Spongebob-Thema war mir aber neu.
Prinzipiell ist jedoch alles beim alten geblieben, die bekannten Monopoly-Regeln sind immer noch gültig. Das Äußere hat sich aber schwer verändert – nicht zum Schlechten wie ich finde. Das ganze Spiel ist sehr liebevoll gestaltet: Die Metallfiguren (leider nicht bemalt, sondern nur silbern) von Spongebob, Patrick, Thaddäus und Co sehen echt witzig und hochwertig aus. Die Straßen sind natürlich aus der Serie bekannte Örtlichkeiten wie das Tentakel-Paradies, Patricks Stein oder der Salzige Spucknapf. Auch diese sind sehr lustig designt, das Spielbrett versprüht den gleichen verrückten Charme wie die Zeichentrickserie. Eine Neuerung (die man aber nicht unbedingt in Anspruch nehmen muss) ist der Einsatz der Plankton-Münze. Wird diese ins Spiel gebracht, kann sich die Spieldauer ziemlich verkürzen (auf 45 – 90 Minuten). Gar nicht so schlecht, wenn man nicht die ganze Nacht Zeit hat. Mir kam es übrigens so vor, als würde einem das Geld noch schneller aus den Fingern gleiten als früher bei Monopoly, 1500 Euro als Startkapital sind eben nicht die Welt.
Kurzum: Für Spongebob-Fans ist das Spiel ein Muss, schon allein die Verpackung mit den 3D-Wackelaugen ist sensationell, Monopoly-Freunde bekommen damit mal eine witzige Abwechslung und alle anderen hätten sowieso nicht bis hierher lesen sollen.

Natürlich findet ihr das Spongebob-Monopoly auch auf decido.

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Café aran – Brot, Kaffee und Ambiente zum Verlieben

Urlaub am Bodensee. Die Sonne scheint, wir haben Zeit, promenieren gemütlich durchs beschauliche Überlingen. Jetzt ein leckerer Latte Macchiato – das wär’s! So stolpern wir geradezu über das relativ neue Café aran (Münsterstraße 15-17, mitten in der Fußgängerzone). Dem Café standen die Überlinger erst skeptisch gegenüber – wurde es doch in einem altehrwürdigen historischen Gebäude eröffnet, das schon im Mittelalter eine Markthalle beinhaltete. Inzwischen müssten alle Skeptiker überzeugt sein – restlos. Das Café ist wirklich sehr gut gelungen, eine tolle Mischung aus modernem Design in traditioneller Umgebung. Dazu wird ein exquisites kulinarisches Sortiment geboten: Sehr leckerer Kaffee in allen denkbaren Varianten, natürlich auch kalte Getränke und Tee. Zum Snacken gibt es „Brote mit Aufstrich“ – was ziemlich unspektakulär klingt, ist in Wirklichkeit außergewöhnlich und sehr lecker. Das Brot ist ein Natursauerteigbrot, das in Handarbeit von lizenzierten Holzofenbäckereien hergestellt wird. Die Aufstriche reichen von einfacher Bauernbutter mit Salz und Pfeffer über exotische Varianten wie „Göteburger Heringstopf“ bis zu saisonalen Genüssen wie Steinpilzfrischkäse. Außerdem findet der geneigte Schlemmer hausgemachte Schokoladen, Tees, Fruchtaufstriche und andere Leckereien mehr. Und wie es sich für einen modernen Laden gehört, kommt auch das Merchandising nicht zu kurz: Zwei CDs mit der passenden Lounge-Musik sind zu haben, dazu Geschirr und Kerzen. Stilvoll und stimmig kommt das Ganze daher; zugegeben, auch nicht ganz billig – aber wir sind im Urlaub, und man gönnt sich ja sonst nix!
PS. Das Cafe ist bereits eine Kette, es gibt in Süddeutschland noch rund 20 weitere Standorte. Wenn Du eines davon erspähst – unbedingt reingehen!

Leckere Delikatesssen gibt’s auch bei decido.

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„Karlchen“ von Rotraut Susanne Berner – Kinderbuch-Klassiker zum Immer-wieder-Anschauen

Ich lese gerne und ich lese auch gerne vor. Aber – vielleicht kennt ihr das auch – manche Bücher nerven einfach ganz schnell. Wenn es dann ausgerechnet die sind, die die Tochter wochenlang jeden Abend hören und/oder sehen will, macht mir das einfach keinen Spaß. Zum Glück gibt es Bücher, die Eltern und Kindern (in diesem Fall Kleinkindern ab ca. 2) gleichermaßen gefallen. Unsere absolute Lieblingsreihe ist dabei „Karlchen“ – ein kleiner Hase, der mit seinen Eltern, Oma Nickel und seiner Kusine Käthe ganz normale „Abenteuer“ erlebt. Das „Abenteuer“ dreht sich zum Beispiel in „Karlchen geht einkaufen“ darum, dass der schusselige Hasenpapa alles vergisst, was man zum Einkaufen eigentlich braucht – und am Schluss von der Hasenmama im Supermarkt gerettet wird, die ihm im Jogginganzug den Geldbeutel hinterherträgt. Oder in „Gute Nacht Karlchen“ geht es um das Abendritual, mit dem der Papa seinen Sohn ins Bett bringt. Der Clou sind die unglaublich liebevollen Details, mit denen die Geschichte gezeichnet ist: Da erlebt das Haustier, ein schwarz-weiß gepunktetes Huhn, mit seinem Küken ganz nebenbei die gleiche Geschichte wie die Hauptpersonen. Oder an der Wand hängen Bilder, die zu einer der anderen Geschichten gehören. Noch dazu kostet ein (Papp-)Buch nur 6,90 Euro, da kann man sich durchaus nach und nach die ganze Reihe zulegen (es gibt fünf Bände). Und noch ein Tipp: Für die etwas Größeren (ab ca. 3 Jahren) gibt es die „Karlchen-Geschichten“, kurze Texte auf je einer Seite zum Vorlesen. Danke für diese tollen Bücher, Rotraut Susanne Berner.

Karlchen geht einkaufen
Gute Nacht, Karlchen
Guten Morgen, Karlchen
Wo ist Karlchen?
Ein Schwesterchen für Karlchen

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Die Wunderbeere – Ein Geschmackserlebnis der besonderen Art

Was es nicht alles gibt! Und diesmal sogar komplett natürlich und biologisch abbaubar! Eine geheimnisvolle Frucht namens Wunderbeere (oder miracle fruit) bringt eure Geschmacksnerven total durcheinander. Saures soll süß werden, scharfes honigscharf und süßes noch einmal viel süßer! Das schreit ja geradezu nach Eigenversuch. Also flugs eine Packung mit gefriergetrockneten und zu Tabletten gepressten Beeren im Internet bestellt, ausprobiert und siehe da: Es stimmt tatsächlich! Als ich herzhaft in eine leckere Zitrone biss, wurde ich von der sehr schmackhaften, fast wie kandierten Süße überrascht. Hat wirklich klasse geschmeckt. Eine neue Geschmacksrichtung. Funktioniert auch mit Limetten oder anderem saurem Obst. Wo die Wunderbeere nicht so gut klappte, war der Schluck Essig, der doch noch recht sauer schmeckte. Eine tierisch scharfe Chilisoße war zwar immer noch tierisch scharf, aber eben auch süß. Sehr interessant! Viele lustige Wunderbeeren-Kombinationen warten noch darauf, von mir ausprobiert zu werden: Bier, Schokolade, Obst… Speisen ohne Säure oder Zucker sollen allerdings nicht anders schmecken. Ich bin gespannt.

Die Wunderbeere stammt eigentlich aus Afrika und ist dort schon lange als Zuckerersatz bekannt. Der Wirkstoff der Wunderbeere heißt „Miraculin“ (nein, wir sind hier nicht bei Asterix!) und dieser verändert die Geschmacksknospen der Zunge – allerdings nur für ein paar Stunden. In Amerika ist die miracle fruit schon ein beliebtes Gimmick für so genannte „Flavor Trip“ oder “Fruit dropping”-Parties. Naja, diese Trips sind wenigstens nicht gesundheitsschädlich – sondern gesund! Der Wirkstoff Miraculin könnte als kalorienarmer Zuckerersatz noch eine große Zukunft haben: Allerdings ist er bis jetzt erst in Japan zugelassen. In Europa und USA ist wohl die Zuckerindustrie ziemlich sauer wegen der Mirakel-Konkurrenz. Scheinbar hat sie schon 1974 die Einführung von Miraculin in den USA verhindert. Ob das mit der Wunderbeere hier noch was wird?

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Bezzerwizzer – Ein Spiel für Schlauberger

Ui, das sieht ja edel aus! Und fühlt sich auch so an: Wenn man den dunkelgrünen, über 2 Kilo schweren Karton von „Bezzerwizzer“ in Händen hält, wundert man sich erst einmal, was denn da alles so schweres drin ist. Heraus kommt lauter hochwertiges Material: Ein Säckchen mit kleinen Kategorie-Steinen, ein dickes großes Spielbrett, vier kleinere Spielplatten und ein Kästchen mit Fragekarten. Ok, ein weiteres Wissensspiel. Das ist an sich nichts neues, Bezzerwizzer macht jedoch einiges anders als Trivial Pursuit und Co.

Zunächst gibt es die Kategoriesteine: Jeder Spieler (es können bis zu vier mitmachen) zieht verdeckt vier Steine aus dem Säckchen. Es gibt zwanzig verschiedene Kategorien wie Architektur, Geografie, Musik, Film, Technik, Politik, Geschichte etc. Die vier gezogenen Kategoriesteine werden auf die kleineren Spielplatten gelegt, wobei die Wertigkeit von 1 bis 4 aufsteigt. Das bedeutet, dass das erste gelegte Plättchen einen Punkt wert ist, das an vierter Stelle aber vier. Wenn man die Frage richtig beantwortet, darf man um eben diese Punkte auf dem großen Spielplan vorrücken. Wer zuerst mit seinem Spielstein am Ziel angekommen ist, hat gewonnen. 20 Punkte sind dazu nötig. Spannung bringen (außer den 5000 recht schweren Fragen) die zwei Sondersteine rein: Einmal der „Zwap“-Joker (jeder Spieler bekommt einen): Damit können Kategoriesteine vom Gegner mit eigenen getauscht werden. Wenn zum Beispiel der Gegner auf seiner Platte auf dem vierten Platz (also vier Punkte wert) einen Kategoriestein liegen hat, den man selber gerne haben will, tauscht man ihn einfach mit einem eigenen ungeliebten Stein aus. Der „Bezzerwizzer“-Sonderstein (jeder Spieler bekommt zwei davon) erlaubt einem wiederum, eine Frage, die an einen Mitspieler gestellt wird, auch zu beantworten. Mit diesen Sondersteinen kommt ziemlich viel Abwechslung und Spannung in Spiel. Und sogar ein bisschen Taktik.

Letztendlich ist Bezzerwizzer aber natürlich ein Wissensspiel, allerdings eher für Erwachsene. Kinder können mit den kniffligen Fragen meist nichts anfangen. Mit 30 bis 60 Minuten ist eine Runde relativ schnell um, macht aber so viel Spaß, dass man gerne noch eine zweite dranhängt. Für alle, die von Trivial Pursuit die Nase voll haben, ist Bezzerwizzer eine gelungene Alternative.

Bezzerwizzer findet ihr auch auf decido.

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