Monatsarchive: August 2009

Vom kleinsten Subwoofer der Welt bis zur Blu-ray-Soundbar

Jedes Jahr ist die IFA in Berlin der Trendbarometer für die Welt der Unterhaltungselektronik. Spannende neue Produkte wie Flatscreens, Blu-ray-Spieler oder Surround-Anlagen sind natürlich auch dieses Jahr wieder mit von der Partie.

Nur 21,8 Zentimeter hoch ist der Subwoofer-Winzling MicroSUB 2010 BT von Elac. Er besitzt vier Verstärker und zwei Anschlüsse für Satelliten-Boxen und kann somit als kleine 2.1 Musikanlage genutzt werden. DVD-, CD-, MP3-Spieler oder anderes lassen sich nicht nur per Kabel anschließen, sondern via Bluetooth auch drahtlos. Doch das allerschönste an dem knuffigen Teil von Elac ist das gelungene Design: Ganz schick im Bauhaus-Stil gestaltet, als hätte Piet Mondrian persönlich den Pinsel geschwungen – eine tolle Sache!

Das allerneuste HD-Format heißt HD+ und kommt von einigen Privatsendern Ende 2009. Schon wieder ein neues Format! Das heißt, es werden auch wieder neue HDTV-Receiver gebraucht. Humax bringt zum Start der neuen Plattform auch passende Receiver heraus. Ältere Receiver können dank Software-Update auf HD+ nachgerüstet werden.

LCD-TVs werden immer schlanker und auch immer cooler. Die neue Aurea-Serie von Philips überzeugt durch nur 60 Millimeter Tiefe und das edle Design. Das sieht wirklich top aus. Der Rahmen, der sogenannte „Active Frame“, wird durch 252 LEDs beleuchtet. Auch bei Bildschärfe, Kontrast und Dynamik soll die 9700er Reihe Maßstäbe setzen. Schauen wir mal.

Natürlich haben auch andere Hersteller neue TV-Modelle bei der IFA am Start: Vor allem schlank müssen die Flatscreens sein, das neue Zauberwort scheint dann aber „LED-Backlight“ zu lauten. Unter anderen versehen sowohl LG als auch Toshiba ihre neuen LCD-Tvs mit dieser Technik, die wohl in Zukunft öfter auftauchen wird. Hier ein Link zu Wikipedia mit einer Erklärung des LED-Backlights.

Klar, zu Blu-ray-Spielern gehört normalerweise auch das passende Surround-Equipment, so dass man das hochaufgelöste Kinofeeling auch soundtechnisch rüberbringt. Praktischerweise verbindet die Blu-ray-Soundbar von Philips diese beiden Eigenschaften: Ein klasse Blu-ray-Player vereint mit einer Ambisound Surround Soundbar, die ohne Kabel und zusätzliche Lautsprecherboxen einen anständigen 5.1 Sound hinbekommt. Schöne Sache und schick sieht das Teil auch noch aus!

Diese und viele weitere höchst interessante Goodies aus der Welt der Unterhaltungselektronik gibt’s auf der diesjährigen IFA zu bewundern – und demnächst im Shop eures Vertrauens natürlich auch zu kaufen.

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Be a SOCKSTAR – das Ergebnis des Tests

Wie versprochen habe ich die „Paarungshelfer“ (Eigenwerbung…) nun getestet und kann aus der Praxis berichten. Insgesamt muss ich sagen – das Ganze funktioniert. Und ist wirklich eine Erleichterung, weil es den Prozess Socken waschen-trocknen-einsortieren einfacher und schneller macht. Dafür haben natürlich diejenigen Familienmitglieder, die bisher die Socken immer nur achtlos in die Wäsche geworfen haben, etwas mehr Arbeit, nämlich immer ein passendes Paar Socken an einen Sockstar zu klemmen. Aber: Das Aufhängen geht schneller (einfach nur jedes Paar an dem dafür gedachten Häkchen an die Wäscheleine hängen), und das Einsortieren ist natürlich ein Traum. Kein Socken ist seither verloren gegangen … Das lohnt sich besonders bei Markensocken, die ihr z.B. mit einen Gutschein von Gutscheincodes.com günstiger kaufen könnt. Leider sind die Sockstars nicht ganz billig, 20 Stück kosten um 9 Euro. Bei Tchibo gab es gerade was Ähnliches, die haben aber auch einen ähnlichen Preis verlangt. Also, wenn die Dinger nun auch lange halten, soll mir das den Preis wert sind.

Wer mehr solche Ich-mache-mir-das-Leben-einfacher-Tricks hat, immer her damit! Schreibt einfach einen Kommentar …

P.S. Vom Verpackungsdesign bin ich übrigens noch immer begeistert, siehe Bild! “Personal Sockmanager Gold Edition”!!! Also wem sowas einfällt …

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Dampfgaren – alles nur heiße Luft?

Dampfgaren soll ja die gesündeste Möglichkeit sein, Gemüse und vieles andere zuzubereiten, da dabei Nährstoffe besser erhalten bleiben als beim Kochen in Wasser. Ja, sogar der Geschmack soll besser sein. Schon lange habe ich mir überlegt, mir so einen – angeblich ja praktischen – Dampfgarer zuzulegen, vor ein paar Wochen habe ich zugeschlagen. Damit meine ich nicht so ein superteures Einbaugerät, sondern so einen „mobilen“ wie im Bild links. Erster Minuspunkt: Das Ding ist ganz schön groß, größer als ich mir das vorgestellt hatte, und muss ja irgendwo in der Küche stehen. Und zwar nicht unterhalb von hängenden Küchenschränken, denn ein Dampfgarer macht ja bestimmt eine Menge Dampf … Also wo nur? Nachdem ich Kaffeemaschine und Wasserkocher etwas zusammengerückt und für den Messerblock eine neue Bleibe gefunden hatte, war das erste Problem soweit gelöst. Die drei gelochten Plastikschälchen, die man übereinander stapeln kann, um mehrere verschiedene Sorten Gemüse oder auch Fleisch oder Fisch zu dämpfen, kann man leicht abwaschen. Dann geht’s los: die ersten Brokkoli-Stückchen einlegen, Wasser einfüllen und den Zeitschalter auf 15 Minuten drehen. Das war im beigefügten Booklet so vorgeschlagen. Das ist übrigens wirklich praktisch: Anders als im Topf kann man in den nächsten 15 Minuten das Gemüse wirklich links liegen lassen, anbrennen kann nix, und das Gerät schaltet sich automatisch aus. Nach einigen Minuten zieht schon ein ziemlicher Plastik-Geruch durch die Küche. Hmm, vielleicht hätte man doch einen oder zwei Durchläufe des Geräts ohne Gemüse machen sollen … den Brokkoli muss ich leider wegschmeißen, der „Neu-Geruch“ nach Plastik war ziemlich penetrant …

Also zweiter Versuch. Dieses Mal halte ich mich wieder an die angegebenen Garzeiten. Leider ist der Brokkoli danach ziemlich matschig. Das Ganze hatte ich mir etwas einfacher vorgestellt! Beim dritten Versuch (der Gemüsehändler hielt mich inzwischen wahrscheinlich für komplett bekloppt) mit 10 Minuten Dampfdauer dann gelingt das Ganze gut. Und – es schmeckt! Na sowas! Nur, eigentlich esse ich das Gemüse auch gerne mit etwas Soße – um diese zuzubereiten, muss man dann doch wieder den guten alten Topf bemühen. Alles in allem eine gute Sache, ob es sich im Alltag dann bewährt muss man sehen. An Rezepte mit Fisch oder Fleisch habe ich mich allerdings bisher noch nicht getraut. Wer verrät sein bestes?

Dampfgarer bei decido – Preise vergleichen und Schnäppchen machen!

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Wall-E – Der letzte räumt die Erde auf

Wall-E ist der putzigste kleine Roboter, den man sich vorstellen kann. Und der Film „Wall-E“ ist für mich der beste computeranimierte Film, der bis jetzt produziert wurde. Es gab vielleicht schon aufwändigere Filme oder auch Filme, die mehr Lacher pro Minute haben – „Wall-E“ jedoch überzeugt mit toller Optik, liebevoller Aufmachung und einer zu Herzen gehenden Geschichte. Was in der ersten Hälfte in diesem Film passiert, hat viel mehr mit Charlie Chaplin zu tun als mit computeranimierten Vorgängern wie „Findet Nemo“. Die kleinen Gesten und Marotten des Aufräumroboters geben ihm etwas sehr menschliches und lassen den Zuschauer tief in die Welt von Wall-E eintauchen. Danach lässt „Wall-E“ zwar etwas nach, kann aber immer noch grandios unterhalten. Den Pixar-Animationsstudios ist da wirklich ein kleines Meisterwerk gelungen. „Wall-E“ ist natürlich für Kinder geeignet, aber vor allem Erwachsene werden die romantische und stellenweise traurige Geschichte über erste Liebe und Einsamkeit erst richtig würdigen können.

So ein Film ist natürlich wie gemacht für das Blu-ray-Format: Die ersten Bilder von der Erde der Zukunft, karg und rostbraun, vermitteln einen Eindruck von der gigantischen Umweltzerstörung, die die Menschen dazu veranlasst hat, den Heimatplaneten zu verlassen und im Weltraum ihr Heil zu suchen. Das Ganze ist so realistisch dargestellt, dass kaum zu erkennen ist, ob das jetzt Computeranimation oder Realbild ist. Das kommt in Blu-ray auf einem dementsprechend großen Fernseher natürlich extrem gut. Ich war schon im Kino begeistert und beim zweiten Mal schauen auf Blu-ray immer noch. Also: Film grandios, Bild spitzenklasse, Ton prima und an Special Features gibt es auch so einiges zum weggucken (genial ist der extrem witzige Kurzfilm „Presto“ über einen Zauberer und seinen Hasen). Das heißt auf deutsch: Bitte diese Blu-ray kaufen – es lohnt sich!

Holt euch Wall-E auf Blu-ray bei decido.

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Schnarchzapfen – wie bitte?

Nicht nur Tannenzäpfle (ein leckeres Bier) kommen aus dem Schwarzwald, sondern auch diese sonderbaren Schnarchzapfen. Mit Schnarchzapfen sind aber nicht etwa Leute gemeint, die so langsam sprechen, dass man als Zuhörer flugs dabei einschläft, sondern ein Hilfsmittel, das bei Schnarchen helfen soll. Das Ganze funktioniert nach dem umgekehrten Prinzip von Ohropax: Mit Ohropax verschließt man ja die Ohren, um nichts zu hören, mit den Schnarchzapfen öffnet man dafür die Nase, um wieder atmen zu können. Also einfach diese komischen Dinger in die Nase einführen und damit die Nasenseitenwände erweitern, dadurch soll die Atmung verbessert werden.

Was ich jetzt so über das Produkt gelesen habe, deutet mehr in die Richtung, dass es wohl eher nicht gegen Schnarchen aber sehr wohl gegen eine verstopfte Schnupfen-Nase helfen soll. So ähnlich wie diese lustigen Nasenpflaster. Allerdings sind die Schnarchzapfen eben waschbar und somit viele Male verwendbar. Und besser als Nasenspray sind sie auch – von den Schnarchzapfen ist bestimmt noch niemand süchtig geworden. Vielleicht doch ein cooles Produkt?
Wer’s ausprobiert hat, darf gern mal seine Erfahrungen hier posten.

 

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Tilda – Design-Trend aus Skandinavien

Ein Name geistert durch design-orientierte Shops, Blogs und Foren: Tilda. Tilda ist eine skandinavische Marke, die Gründerin heißt Tone Finnanger und ist Norwegerin. Sie entwirft Muster für Stoffe mit wunderbaren, geschmackvollen Motiven im skandinavischen Stil. Viele Pastelltöne sind mit von der Partie. Okay, das ist natürlich ziemlich romantisch und eher was für Mädchen, aber nicht kitschig. Tilda ist extrem erfolgreich und inzwischen sind die Stoffe in ganz Europa zu kaufen. Sehr geschäftstüchtig ist Tone Finnanger außerdem, sie hat bereits mehrere Bücher über ihren Stil geschrieben, die zum Teil auch auf Deutsch erhältlich sind, zum Beispiel „Tildas Sommerwelt – Stimmungsvolle Stoffideen im skandinavischen Stil“. Die schönen dezenten Muster finden sich auch auf Kreationen wie Geschenkpapier, Dekobändern, Blechdosen oder Lampenschirmen. Gerade gestern bin ich wieder im Schaufenster eines Schreibwarenladens darauf gestoßen. Wer ein wenig auf Skandinavien und auf modernen Landhausstil und shabby style steht, der dürfte an Tilda Design nicht vorbeikommen! Mir machen die Stoffe jedenfalls Lust aufs Dekorieren und Selbermachen, obwohl ich kein großer Handarbeitsfan bin. Aber man muss ja nicht alles selbst machen – in Kreativ-Communities wie DaWanda oder edelight findet man jede Menge schöne Artikel, die schon fertig sind ;-). Und fürs nächste Geschenke-Einpacken werde ich mir ein paar von diesen wunderschönen Bändern im Tilda-Style besorgen.

Alle Bücher von Tone Finnanger zum Thema Tilda gibt’s bei decido.

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Ice Age 3 in 3D

Ich bin ja Fan von computeranimierten Filmen. Wenn die nicht zu arg auf Kleinkind getrimmt sind, schau ich mir die neusten Filme immer an. Außerdem bin ich schon seit vielen Jahren Fan von 3D-Filmen. Schon seit den 80ern fasziniert mich diese Technik. Kann mich noch gut an einen der ersten 3D-Filme erinnern, den ich gesehen hab: Captain Eo mit Michael Jackson im Disneyland in Kalifornien. Fand ich richtig klasse, coole Effekte in damals sensationeller Technik. Das war 1986. Jetzt sollte man eigentlich denken, dass in über 20 Jahren die 3D-Technik einen enormen Quantensprung nach vorne gemacht hat, so wie zum Beispiel die Computertechnologie. Da ist es ja unglaublich, welche Power stinknormale Heimcomputer heutzutage haben. Damit hätte man 1986 wahrscheinlich alle NASA Operationen steuern können. Also hab ich mir den neusten Ice Age Film angeschaut. So konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – computeranimierter Film und auch noch in 3D. Toll!

Von wegen. Erstmal gibt’s immer noch die blöden Brillen. Die sind zwar nicht mehr so unbequem wie früher und haben auch keine zweifarbigen Gläser, doof ist es aber trotzdem, dass immer noch ne Brille auf die Nase gesetzt werden muss. Gibt’s denn keine 3D-Technik ohne Brille? Was ist denn das für ein Fortschritt? OK, das wäre ja egal, wenn wenigstens die 3D-Effekte sensationell und atemberaubend wären! Aber nein, auch hier zieht’s mir nicht die Schuhe aus. Captain Eo von vor 23 Jahren war da schon genauso weit. Es sind ganz nette Effekte mit stellenweise guter Tiefenwirkung, aber es gibt keinerlei Aha-Erlebnisse, kein Erschrecken oder Zusammenzucken oder „Boah, so was hab ich ja noch nie gesehen“ – kurzum: so hab ich mir das aber nicht vorgestellt!

Und der Film? Ist der der absolute Oberhammer? Nööö! Abgesehen von wirklich gelungenen Gags rund um das Säbelzahneichhörnchen Scrat und seinen Kampf um die heiß begehrte (und ewig unerreichbare) Nuss und einem wie immer putzigen Sid (gesprochen von Otto Waalkes), wird nicht wahnsinnig viel geliefert: Die Geschichte ist nicht sehr spannend, die Gags oft flach und für Erwachsene meist zu kindisch. Da schau ich mir lieber noch mal Wall-E ohne 3D an und warte weiterhin auf den Durchbruch in der 3D-Technik. Traurig, aber wahr.

Die ersten zwei Ice Age Filme könnt ihr euch hier auf DVD besorgen.

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