Monatsarchive: September 2009

Neues aus dem Supermarkt: Edle REWE Eigenmarke

Lebensmittel einkaufen ist ja an und für sich, jedenfalls wenn man es ständig machen muss, ein eher dröges Geschäft, im besten Fall hat man es dank Einkaufszettel und kurzer Schlange an der Kasse schnell erledigt. Ich persönlich bin aber jemand, der sich da gerne ablenken lässt und schnell und neugierig auf neue Produkte anspringt (und dann auch mal den Einkaufszettel großzügig erweitert…). Kürzlich bin ich zum ersten Mal auf Produkte der neuen REWE-Eigenmarke „Feine Welt“ gestoßen. Unter diesem Label verbergen sich Produkte von Schokolade über Balsamico-Essig bis zu Eiernudeln, deren Inhaltsstoffe „erfahrene REWE-Experten“ (Eigenwerbung) aus aller Welt zusammengesammelt haben. Die Verpackung (zugegeben, ist wichtig für mich) ist schonmal ein Highlight für sich: dezent in weiß als Hintergrund, mit Fotos und Texten, dass einem wirklich das Wasser im Mund zusammenläuft. Zum Beispiel: TrüffelSchatz, ApfelZauber oder CremigeErfüllung. Ich habe gleich mal eine Suppe (GoldenesThaifeuer) und ein Bruschetta (SeeleItaliens) mitgenommen (jedoch noch nicht probiert, Erfahrungsbericht folgt). Zufällig bin ich auch auf den Internetauftritt gestoßen, der ebenfalls lecker ist: Das Durchklicken durch die vielversprechenden Leckereien aus allen Kontinenten macht Spaß (und Hunger). Hallo, ihr da draußen: Hat jemand von euch schon eines der neuen Produkte probiert und wie ist euer Urteil?

Wer trotzdem keine Lust auf Supermarkt hat: Edle Leckereien gibt es auch zum Bestellen auf decido.de

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Oben – der neuste Streich von Pixar

Vor einigen Wochen hab ich ja schon von meinem Besuch im 3D-Kino berichtet. Jetzt war’s wieder einmal so weit: Der neue Pixar-Film (die mit Wall-E meinen All-Time-Favourite in Sachen computeranimierte Filme geschaffen haben) mit dem schön einprägsamen Namen „Oben“ wurde von mir auch in der 3D-Fassung begutachtet.

Zuerst mal zum Film: Tja, Pixar hat es wieder geschafft. Wie bei Wall-E gibt es eine unglaublich witzige Story, die aber auch zu Herzen geht und einen manchmal etwas nachdenklich werden lässt. Der Film handelt vom alten Witwer Carl Fredericksen, der, genau wie seine verstorbene Frau Ellie, eigentlich immer gerne einmal Abenteuer erlebt, ferne Länder bereist und Entdeckungen gemacht hätte, dies aber nie in die Wirklichkeit umsetzen konnte – es blieb bei den Träumen. Jetzt ist seine innig geliebte Frau tot, sein Haus soll abgerissen und er selbst ins Altersheim abgeschoben werden – doch da hat er einen genialen Plan: Mithilfe tausender Luftballons bringt er sein Haus zum Fliegen. Ziel: Die Paradise Falls in Venezuela! Denn hier ist sein (und das seiner Frau Ellie) Kindheitsidol Charles Muntz, ein Entdecker von altem Schrot und Korn, höchstwahrscheinlich verschollen. Das ist ja schon mal ziemlich absurd. Doch es wird noch besser. Mit auf die Reise kommt nämlich ungewollt der kleine, etwas übergewichtige Pfadfinder Russell, ein achtjähriges Scheidungskind, das Carl zuerst gehörig auf die Nerven geht. Durch einen Sturm werden die beiden tatsächlich nach Südamerika geblasen, zufällig in die Nähe der Paradies Fälle. Und hier geht das Abenteuer dann erst richtig los. Es warten atemberaubende Naturkulissen, sprechende Hunde, trötende Riesenvögel und eine große Überraschung auf die zwei Helden. Ich will nicht zuviel verraten – am besten selber ins Kino gehen.

Das schöne an „Oben“ ist, dass der Film als ganz normale Abenteuer-Geschichte betrachtet werden kann – einfach 90 Minuten lang Spaß haben, lautet dann die Devise. Andererseits ist die Geschichte von Carl auch zutiefst optimistisch: Es ist nie zu spät (für was auch immer), man soll seine Träume niemals aufgeben und jeder Mensch ist imstande, sich zu ändern: Carl entwickelt sich schließlich im Laufe des Films vom Ober-Grantler zum lebenslustigen Rentner. Pixar hat inzwischen eine Meisterschaft erreicht, die ihresgleichen sucht, sie schaffen Filmkunst (nicht umsonst war Oben der erste Animationsfilm, der die Filmfestspiele von Cannes eröffnen durfte) und jeder neue Film ist ein weiterer Beweis, dass das Kino zum Glück noch lange nicht tot ist. Ich hoffe, Pixar kann dieses hohe Niveau auch weiterhin halten.

Ach ja, der 3D-Effekt. Um es mal freundlich auszudrücken: Es ist egal, ob man die normale oder die 3D-Fassung anschaut, der Film wird dadurch weder besser noch schlechter. Es gibt nette Effekte und natürlich tadellose Computergrafik. Nur das Kinoticket kostet bei 3D mehr und man darf zwei Stunden lang eine doofe Brille aufziehen.

Viele tolle Pixar Filme findet ihr auf decido.

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Buntes Klopapier – Kleiner Luxus fürs große Geschäft?

Es soll ja Leute geben, die dringend ein Geschenk suchen für jemanden, der schon alles hat. Groß ist dann die Versuchung, etwas zu kaufen, was man wirklich nicht braucht – was aber zumindest Gesprächsthema für die Party sein könnte. Wer es nicht zu peinlich findet, dem empfehle ich heute das Renova Toilettenpapier, das es in fünf Knallfarben sowie in schwarz gibt. Endlich – der „Luxus-Kick für Ihr Bad“ (Eigenwerbung). Und: „Luxus, den man sich leisten kann“. Naja, klar könnte ich mir 6 Rollen dreilagiges Klopapier für 9,95 Euro (plus 4,90 Euro Versandkosten, da keine Infos über stationäre Händler auf der Website www.schwarzes-klopapier.de finden sind), leisten. Oder den gleichen Preis für drei Rollen in der transparenten Geschenkdose … Fassungsloses Kopfschütteln ist an dieser Stelle erlaubt. Und die gespannte Frage: Ob das für die Anbieter wohl ein „großes Geschäft“ werden wird?

Sowohl buntes Toilettenpapier als auch ganz “normales” Toilettenpapier kann man natürlich auch online bestellen.

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The Beatles: Rock Band

Vor kurzem habe ich es angedroht: Das neue Rock Band The Beatles wird von mir ausprobiert. Gesagt, getan – als Rock Band- und Beatles-Fan war das Spiel eh Pflicht für mich. Also flugs die XBOX 360 Version besorgt und los geht’s!

Als erstes fällt einem beim neuen Rock Band auf, dass die Grafik wirklich äußerst gelungen ist. Die Beatles werden durch die Jahre ihrer Existenz begleitet und die Zwischenfilmchen sowie die eigentliche Spielegrafik spiegeln dies wieder. Es startet also im Cavern Club in Liverpool, über die Auftritte bei Ed Sullivan und im Shea Stadium geht’s dann in die Studiophase der Fab Four, um dann mit dem Auftritt auf dem Dach in der Londoner Saville Row Ende der 60er-Jahre zu enden. Besonders die psychedelische Mittelphase ist wirklich exzellent designt – bunt, bunter, Beatles Rock Band! Da macht das Zuschauen fast so viel Spaß wie das Spielen! Das ganze Spiel und die animierten Filme sind sehr liebevoll gestaltet und um Klassen schöner anzuschauen als die „normalen“ Rock Band-Ausgaben.

Spielerisch ist auch alles im grünen Bereich: Einwandfreie Programmierung gewährleistet, wie immer bei Rock Band, einen genialen Spielspaß. Mit der Möglichkeit, Bilder, Filmchen, Tonschnipsel und andere Goodies freizuschalten, wird der Hardcore-Beatles-Fan genauso angesprochen wie der Highscore-Jäger. Auch cool: Es ist möglich, mit drei angeschlossenen Mikros die genialen Harmoniegesänge der Pilzköpfe nachzusingen. Spezielle (teure) Nachbauten der Beatles-Instrumente verwöhnen das Beatles-Fan-Herz (ich habs aber mit meinen alten Rock Band Instrumenten gespielt). Kurz: Das Spiel macht Riesenlaune! Da können auch kleinere Macken wie die sehr geringe Titelzahl (so ungefähr 45 Songs, Rock Band 2 hatte im Vergleich fast doppelt so viel) und der recht niedrige Schwierigkeitsgrad nichts dran ändern. Zwar hatte ich das Spiel in etwas mehr als einem Tag durch, es gibt aber noch etliche Goodies frei zu spielen und die höchsten Schwierigkeitsgrade wollen auch noch ausprobiert werden. Und natürlich macht diese Art Spiel immer am meisten zusammen mit anderen Spaß – es ist also noch ein paar Wochen Spielspaß garantiert. Wer sich allerdings nicht für die Beatles interessiert hat mit diesem monothematischen Spiel nicht viel Freude und sollte lieber bis zum nächsten Rock Band Game warten. Ich hingegen bin begeistert und hoffe auf viele coole „neue“ Beatles-Songs im Downloadbereich (ab Herbst sollen da ganze Beatles-Alben zum Download bereitstehen).

The Beatles: Rock Band für XBOX 360

The Beatles: Rock Band für PS 3

The Beatles: Rock Band für Wii

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Intelligente Knete – der zersplitternde Gummiball

In den 70er Jahren gab es viele schöne Dinge, eins davon war die Glibbermasse „Slime“: Schön giftgrün und schleimig konnte man damals so manches Mädel damit ekeln. Wie komme ich jetzt auf  Slime? Ganz einfach: Vor mir liegt eine Dose mit sogenannter „intelligenter Knete“ und wenn ich in das Döslein reinschau, leuchtet mir ein wunderbares Giftgrün entgegen. Damit enden aber schon die Parallelen zum guten, alten Slime. Denn weder ist die Knete so dünnflüssig wie Slime noch riecht sie so streng nach irgendwelchen giftigen Chemikalien – das ist doch schon mal super!

Warum wird das Zeug jetzt aber „intelligent“ genannt? Kann sie sprechen? Oder Mathematikaufgaben lösen? Nöö, leider ist die Knete doch nicht ganz so schlau, aber immerhin: Sie hat einige ungewöhnliche Fähigkeiten. Zum Beispiel ist sie einerseits dehnbar wie ein Kaugummi, andererseits verfügt sie, wenn man sie zu einer Kugel formt, über Gummiball-ähnliche Hüpf-Fähigkeiten. Saubere Sache und ziemlich witzig und überraschend. Was kann sie noch? Es gibt Knete, die im Dunkeln leuchtet, es gibt magnetische Knete, es gibt Knete, die ihre Farbe beim kneten verändert (so wie meine, die durch schönes Durchkneten von Giftgrün zu einem hellen Gelb wechselt – deswegen trägt diese Knete auch den Namen „Chamäleon“), die Knete zersplittert wie Porzellan oder lässt sich wie Papier auseinanderreißen. Also das konnte mein Slime früher in den 70er-Jahren nicht! Ich bin begeistert!

Normalerweise denkt man ja, Knete ist eher was für Kinder, doch diese hier zielt ganz klar auf einen erwachsenen Markt ab. Stressabbau im Büro, das Anstoßen von Kreativität – solche dollen Sachen soll die Knete bewerkstelligen. Und tatsächlich: Ich nehme das Zeugs einfach immer wieder gern in die Hand, modelliere Hüpfbälle, forme es wieder um und lasse es dann wieder liegen. Ob ich damit jetzt kreativer werde, wird sich zeigen. Aber auch meine Kollegen gucken neidisch auf die grüne Masse und wollen selbst Hand anlegen. Finger weg – meins!

Also, ich würde sagen: Die intelligente Knete hat ihr selbst gestecktes Ziel ganz klar erreicht. Jetzt kommt es nur noch drauf an, was der Zahn der Zeit mit der Knete anstellt – ich hoffe, ich kann noch lange mit dem grünen Zeug rumbasteln.

Hier gibt’s auch Knete, allerdings nur die altertümliche, dumme Knete.

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Beatles for Sale – die neuen Remasters der Beatles Alben erscheinen

Was für ein Datum! Am 09.09.09 heiraten nicht nur viele Leute, sondern es erscheinen auch die wichtigsten Alben der Pop- und Rockgeschichte in einer neuen und hoffentlich definitiven Ausgabe: Alle Alben der Beatles werden in remasterten Versionen wieder veröffentlicht. Die bisherigen Beatles CDs glänzten nicht gerade mit umwerfendem Sound und wurden der unbestreitbar populärsten und bekanntesten Band (selbst 40 Jahre nach Auflösung der Band kann schließlich jeder immer noch auf Zuruf einige Beatles-Songs pfeifen) nicht gerecht. Nun also die Remasters: Vier Jahre lang wurde in den Londoner Abbey Road Studios an den alten Scheiben rumgedoktert. Ziel war, eine originalgetreue Klangqualität zu schaffen, den Sound frisch rüberzubringen, so wie er in den 60er-Jahren gedacht war. Alle zwölf Alben plus Magical Mystery Tour und der Singles-Doppel-Collection Past Masters wurden der Sound-Behandlung unterzogen.

Ich habe (leider) schon alle Beatles Alben auf CD und komme jetzt schwer in Versuchung, mir den ganzen Kladderadatsch noch mal zuzulegen. So wie ich mich kenne, werde ich über kurz oder lang auch zugreifen. Um den ärgsten Beatles-Hunger zu stillen, habe ich mir aber schon die neue Ausgabe von Rock Band zugelegt – denn, wer hätte es gedacht, dieser Teil des großartigen Videospiels widmet sich ganz allein den genialen vier Liverpoolern Jungs. Ich freu mich schon darauf, die ganzen alten Kracher auf meiner Plastikgitarre und meinem Plastikschlagzeug zu spielen. Näheres dazu, wenn ich einige Beatles Rock Band Erfahrungen gesammelt hab.

Beatles Remasters auf decido bestellen.

Beatles Rock Band für Xbox 360.

Beatles Rock Band für PS 3.

Beatles Rock Band für Wii.

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Endlich: Digitalkameras kaufen leicht gemacht

decido interaktiver Kaufberater für DigitalkamerasBestimmt kennst du dieses Gefühl: Du stehst vor einem Regal mit coolen, elektronischen Hightech-Geräten, bist total fasziniert von der glitzernden, vielversprechenden Wunderwelt – und völlig überfordert von der Auswahl. Gefühlte 53 Marken, 233 Produktbezeichnungen und 1057 technische Details – da verliert man schonmal die Lust am Aussuchen. Doch damit ist jetzt Schluss, zumindest, wenn es um Digitalkameras geht. Denn auf decido.de findest du jetzt den interaktiven Digicam-Berater. Dank diesem ziemlich coolen Tool musst du dich nicht mehr mit vielen Fachbegriffen rumschlagen, sondern kannst in ganz normalen Worten sagen, was du möchtest. Du willst mit deiner Kamera nur Schnappschüsse fürs Internet machen? Dann gib im Berater unter Auflösung an „Bilder fürs Internet“. Du willst eine Mini-Kamera, die in die hintere Hosentasche passt, aber nicht bei jeder Kamera die Maße vergleichen? Dann klick unter Handlichkeit an „klein und handlich“. So einfach geht’s. Am Schluss bekommst du eine Liste mit allen Kameras, die deinen Anforderungen entsprechen, inklusive der genauen Auflistung, welches Kriterium wie gut getroffen wird. Cool, oder? Wir meinen: gleich mal ausprobieren und dann weitersagen:

decido.de >> digitaler Kaufberater für Digitalkameras <<

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Persepolis: Über das Leben im Iran

Für Comics ist normalerweise mein Kollege Claus zuständig, der ein wahrer Comic-Freund und Kenner der Szene ist. Aber in diesem Ausnahmefall muss ich einmal über einen Comic berichten; habe ich doch vor kurzem meinen ersten „Erwachsenen“-Comic gelesen und bin richtig begeistert. Es geht um  „Persepolis – eine Kindheit im Iran“ von Marjane Satrapi, eine 1969 geborene Iranerin, die heute in Paris lebt. Sie schreibt über das Leben, das sie als Kind mit ihren Eltern in Teheran in den 70er-Jahren führt, während die Islamische Revolution stattfindet, die 1979 im Sturz des Schahs und der Machtergreifung der Mullahs gipfelt.

In faszinierend pointierten kurzen Episoden, die komisch und todtraurig zugleich sind, wird aus Sicht des liebenswerten kleinen Mädchens die Unterdrückungen dieser Zeit gezeigt. Die kleine Marjane ist aufmüpfig und passt so gar nicht in die Vorstellungen der Revolutionswächter. Daraus ergeben sich jede Menge gefährliche, absurde und eben auch komische Szenen; alltägliche Situationen, die ein vielsagendes Licht auf die „großen“ Ereignisse im Land werfen. Mehr als eine Million Mal wurden die Bände verkauft und in mehr als 25 Sprachen übersetzt – zu Recht, selten liest man ein so berührendes Buch. Auch als Film gibt es Persepolis seit 2007, verfilmt von Satrapi selbst. Hier der Trailer dazu, damit bekommt ihr auch einen tollen Einblick in den Stil, in dem auch der Comic gezeichnet ist.

Comic und Film sind nicht neu, aber wie ich finde gerade zur Zeit wieder interessant, um die Unruhen im Iran nach der Wahl im Juni besser zu verstehen. Satrapi zeigt natürlich eine sehr persönliche Sicht auf den Iran; aber gerade das macht es so anrührend und so lesenswert.

Hier gibts Film und Comic zu kaufen.

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Sea Monkeys – die Fabelwesen aus der Retorte

Als Kind waren sie für mich fast unerschwinglich: In Comic-Magazinen wie Micky Maus oder Fix & Foxi wurde mit schicken Anzeigen für sie geworben: Die „Super Sea Monkeys“! Ein „Wunder der Natur“! Spaßig herum tollende, kleine Wesen, die immer lächelnd und gut gelaunt durchs Wasser brausen, „lustige Wasserclowns“, die herumschwimmen und „miteinander spielen“. Und das alles für nur 5 DM! In den 70er-Jahren als kleiner Clausi hatte ich aber leider keine fünf Öcken übrig, so blieb dieser Traum dann – traurig, aber wahr – immer unerfüllt. Später erfuhr ich allerdings, dass die Sea Monkeys auch gar nicht so aussahen wie auf den Werbebildchen, sondern nur kleine Salzkrebslein waren, die eben gar nichts affenartiges aufwiesen – dann ging auch das Interesse rapide in den Keller. Da halfen auch die Urzeitkrebse nichts, die dann und wann bei Yps als Gimmick beilagen.

Kaum zu glauben, aber wahr: Es gibt sie immer noch! Kurz im Internet gesucht und schon findet man die entsprechenden Seiten. Heutzutage ist das mit dem Preis natürlich kein Problem mehr, wenngleich die kleinen Seeäffchen auch etwas teurer als in den 70er-Jahren geworden sind. Aber für knapp 20 Euro bekommt man jetzt ein Komplett-Set bestehend aus Seeäffchen, Futter und sogar Aquarium (naja, ein kleines Plastikbehältnis halt, mehr ist’s nicht). Ob die Kinder heutzutage auch noch auf so was abfahren? Oder sind sie dafür zu abgebrüht und wollen lieber Videogames spielen? Ich weiß es nicht, aber wer heute oder auch damals mit den kleinen Krebs-Kerlchen Erfahrungen gemacht hat, darf sie gerne hier posten.

Hier gibt’s Urzeitkrebse: Zwar nicht ganz das gleiche wie die Sea Monkeys, aber auch interessant.

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