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Stieg Larsson: Verdammnis im Kino

Bald ist es soweit: Am 4. Februar kommt bei uns die Verfilmung des zweiten Bandes der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson in die Kinos: Verdammnis. Hier wird die Geschichte vom Reporter Mikael Blomquist und der Meister-Hackerin Lisbeth Salander fortgesetzt. Auch Verdammnis habe ich letztes Jahr verschlungen (genau wie die anderen zwei Bände der Millenium-Trilogie) und freue mich schon auf die Verfilmung. Der Film zum ersten Band war meines Erachtens schon sehr gelungen (lest dazu doch meinen Blogpost aus dem vergangenen Oktober), ich hoffe, Verdammnis ist genauso gut umgesetzt. Da die Verfilmung von Verdammnis „nur“ 129 Minuten lang ist, bin ich mir sicher, dass wie beim ersten Teil die etwas langatmigeren Passagen heraus gekürzt wurden. Schließlich ist Verdammnis knapp 30 Minuten kürzer als der erste Film – und das obwohl das Buch Verdammnis mit 768 Seiten sogar noch 60 Seiten länger ist als Band 1. Die Schauspieler sind die noch aus Teil 1 bekannten, die Story ist spannend – ich denke einmal, auch Verdammnis wird ein verdammt aufregendes Kino-Erlebnis. Die Verfilmung des dritten Bandes ist in Schweden schon Ende November letztes Jahr angelaufen und wird bei uns bestimmt auch noch dieses Jahr in die Kinos kommen.

Was mich übrigens mal interessieren würde: Wie kommen die Lektoren oder Redakteure der Verlage immer auf diese Buchtitel? Band 1 “Verblendung” heißt wörtlich aus dem Schwedischen übersetzt „Männer, die Frauen hassen“. “Verdammnis” hat den Originaltitel „Das Mädchen, das mit dem Feuer spielte“ und „Vergebung“ hat den schönen Titel „Das Luftschloss, das gesprengt wurde“. Wie kommt man da auf diese deutschen Titel? Was hat „Verdammnis“ mit einem Mädchen, das mit Feuer spielt, zu tun? Fragen über Fragen, die mir wahrscheinlich nur die Marketingexperten der Verlage beantworten können.

'One Response to “Stieg Larsson: Verdammnis im Kino”'
  1. Dennis sagt:

    Habe die Trilogie auch gelesen! Einfach nur TOP. Vor allem der letzte Teil ist an Spannung kaum zu überbieten.

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