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Für was braucht man ein iPad?

Ende Oktober wurde der Weltöffentlichkeit das iPad mini, eine kleinere Version des Tablet-PC von Apple, vorgestellt. Doch was zeichnet einen Tablet PC eigentlich aus? Weiterlesen

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Samsung Galaxy Tab: Ernste Konkurrenz fürs iPad?

Noch hat Apples iPad die Krone in Sachen Tablet PC auf. Immer mehr Konkurrenten erscheinen aber auf dem Markt und greifen die Spitzenposition an. Das Galaxy Tab von Samsung hat die besten Karten, um das iPad vom Thron zu stoßen. mehr

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iPad die Zweite: Die Medienrevolution bleibt (noch?) aus

Was wurde uns nicht alles bei der Präsentation des iPads prophezeit! Das iPad sollte eine neue Medien-Ära einläuten, das endgültige Ende für Papier-Buch und Papier-Zeitung bedeuten. Ein neues Zeitalter des digitalen iPad/Apfel-Imperialismus anbrechen! Das Bohai am ersten Verkaufstag war groß: Mit ca. 300.000 verkauften iPads übertrumpfte Apple den Verkaufsrekord des iPhones. Die Nachfrage in den USA nach dem iPad soll sogar so groß sein, dass der Verkaufsstart in Europa verschoben wurde.

Aber diese große iPad-Nachfrage war zu erwarten, da die Zahl der Apfel-Jünger stetig ansteigt. Apple-Jünger würden auch eine Katze im Sack kaufen, wenn man einen Apfel dranhängt. Nach kurzer Zeit waren erste Videos im Internet, in denen das iPad bejubelt, zerschlagen und sogar gemixt wurde. Überall twitterte, bloggte und testete man iPad. Selbst ein deutscher Hersteller versuchte auf den Hype mit dem WePad aufzuspringen, blamierte sich aber bei der eigenen Präsentation.

Vor ein paar Tagen durfte ich das iPad auch für einen kurzen Moment in den Händen halten. Natürlich ist das iPad ein sehr schickes, leicht zu bedienendes Teil, aber nach meinem Geschmack etwas zu groß und zu schwer, um wirklich überall hin mitgenommen zu werden. In ersten Tests schnitt das iPad gut ab, erfüllte aber lange nicht die Erwartungen. Statt ein Mobiles-Alles-Abspiel-Super-Tablet ist das iPad nur ein sehr gutes Media-und Surf-Tablet für Zuhause. Das iPad unterstützt kein Flash und spielt somit viele Internet-Videos nicht ab. Auch soll das iPad sehr hitze-empfindlich sein und sich bei ca.  30 Grad für eine Stunde verabschieden. Schnelle Hilfe bietet dann nur ein Gefrierfach. Trotzdem kann man mit dem iPad viel Spaß haben, wenn man bereit ist, viel Geld für Inhalte aus dem iTunes-Store auszugeben.

Und was ist mit der viel erwarteten Medienrevolution? Die scheint noch auszubleiben. Statt als Zeitungs-  und Bücherersatz und ultimative Media-Abspiel-Platte für überall wird das iPad vor allem als Surf-, Spiel- und Video-Station auf der Couch verwendet. Das zeigen die ersten Zahlen von App-Downloads aus dem iStore. Das Ende für die nicht-digitale Zeitung und Buch wird also noch verschoben. Das iPad wird trotzdem ein Erfolg werden. Dafür ist der iPad-Hype- und Neid-Faktor einfach zu groß.

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Halleluja! Es ist ein iPad!

Lange wurde spekuliert. Was wird es sein, das der Messias Steve Jobs seinen Apple-Jüngern verkünden wird: Ist es ein iSlate? Ein Tablet-PC? Ein Wunder? Ein Zonk? Dann war es letzten Mittwoch  endlich soweit: Steve Jobs zeigte seiner Gemeinde die neueste Apple-Reliquie: Es ist ein iPad! Und es ward also. Und Jobs sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut!

So Spaß beiseite. So viel Hype und Berichterstattung um ein neues Apple-Produkt gab es selten. Doch was ist das iPad? Was kann das iPad und vor allem wer braucht das iPad? Laut Steve Jobs ist das iPad ein “wirklich magisches und revolutionäres Produkt” etwas zwischen einem Laptop-Computer und einem Internet-Handy. Für Leute eben die kein iPhone brauchen oder ein MacBook oder eben beides brauchen nämlich ein iPad. Das iPad soll Lesegerät für E-Books und Zeitungen sein und Abspiel-Scheibe für Videos, Fotos, Musik und Spiele. Anders als das Kindle oder Tablets verfügt das iPad über einen hochauflösenden großen Bildschirm mit Touchscreen. Dabei wiegt das iPad nur 500 g.

Füllen sollen iPad-Nutzer ihr Gerät aus dem iTunes Store. So laufen alle iPhone-Apps auch auf dem iPad. Erste Zeitungen gehen bereits eine Kooperatioon mit Apple ein, um ihre Inhalte für das iPad optimiert bereitzustellen. Erste Kommentatoren verkünden bereits ein neues Zeitalter des „digitalen Imperialismus“, in der Apple (Dank dem iPad) eine entscheidende Rolle spielt. Nach dem Hype gibt es aber auch erste Kritik am iPad: Dem iPad fehle eine Kamera oder einen Speicherkarten-Slot. Das iPad sei ein reines Gerät zum konsumieren.

Aber liebe Kritiker! Ihr habt es immer noch nicht verstanden! Es ist ja kein Notebook und kein Smartphone – sondern eben ein iPad. Und auch wenn das neue Apple-Wunderding 1000 Dollar kostet – solange ein Apfel drauf ist, werden das iPad genügend Leute kaufen. Halleluja und es ward gut!

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