Ratgeber Handys – Lexikon
Lexikon – Hilfreiches Wissen zum Thema Handy-Kauf
Heutzutage besitzt fast jeder ein mobiles Telefon - manche sogar mehrere. Das Handy ist kaum mehr wegzudenken. Die Einsatzmöglichkeiten gehen längst über das reine Telefonieren und SMS-Schreiben hinaus. Mit den aktuellen Modellen ist man nicht nur im In- und Ausland erreichbar - man kann mit ihnen zum Beispiel Musik hören, im Internet surfen, digitale Fotos schießen, Termine verwalten und sich Anfahrtsrouten berechnen lassen. Mit den neuen Smartphones ist es sogar möglich, unterwegs Office-Dokumente zu erstellen und zu bearbeiten.
- In der Rubrik Wissensfundament und Ausstattung finden Sie alles Wissenswerte rund um Handys. Mit diesem Wissen ist die bevorstehende Neuanschaffung ein Kinderspiel!
- In der Rubrik Experten-Tipps finden Sie zusätzlich eine Zusammenfassung der wichtigsten Kaufkriterien sowie Hinweise für den Umgang mit Ihrem neu erstandenen Gerät.
- Abgerundet wird das Ganze durch das Glossar, hier werden Fachbegriffe einfach erklärt.
Inhalt
Wissensfundament
Unterschiedliche Handy-Typen ...
Das passende Design ...
Handys, so individuell wie ihr Nutzer ...
Mit oder ohne Vertrag ...
Die Kosten ...
Die bekanntesten Hersteller ...
Ausstattungsmerkmale und Funktionen
Handling und mehr ...
Gut gerüstet ...
Das 1x1 des mobilen Telefonierens ...
Experten-Tipps
Kaufkriterien
Pflegehinweis
Glossar
Vor dem Kauf sollten Sie sich folgende Fragen stellen: Wofür benötige ich das neue Handy? Welche Funktionen sind mir wichtig? Will ich nur im Notfall erreichbar sein oder viele Gespräche führen? Will ich eventuell mit dem Handy fotografieren oder Videos aufnehmen? Über solche und ähnliche Fragen können Sie das passende Gerät für sich finden.
Unterschiedliche Handy-Typen ...
Handys gibt es wie Sand am Meer. Von Standard-Handys über Multimedia-Handys bis zu Design-Handys - als Barren-Handy,
„Klapp-Handy” oder Slider, kaum ein Wunsch bleibt offen. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, stellen wir Ihnen 3 der gebräuchlichsten Handy-Typen vor.
| Typ | Standard-Handys | Multimedia-Handys | Design-Handys | Business-Handys/Smartphones |
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| Beschreibung | Günstige Einsteigermodelle, die häufig in Prepaid-Paketen enthalten sind. | Diese Handys verfügen über eine hochwertige Kamera und/oder MP3- und Videoplayer. | Design-Sondereditionen gehören bereits zu den etablierten Handys und verfügen über eine spezielle Firmware. | Gleichen einem tragbaren Büro und verfügen über Programme, mit denen sich Office-Dokumente öffnen, betrachten und bearbeiten lassen. |
| Vorteile |
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| Nachteile |
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Das passende Design ...
Wenn Sie sich entschieden haben welchen Typ Handy Sie kaufen möchten, steht im nächsten Schritt die Wahl des passenden Designs an. Hierbei können Sie zwischen vier Typen wählen:
- Barren-Handy - Bei diesem Modell handelt es sich um einen Standard im klassischen Design, das keine verschiebbaren oder ausklappbaren Teile besitzt. Das Barren-Handy ist meist kleiner als andere Handy-Typen und durch die Ähnlichkeit zum Festnetztelefon wird die Bedienung erleichtert. Die aktuellen Modelle dieser Bauart sind meist Leichtgewichte. Nachteilig sind, das teilweise kleine Display und die schlechter „Tastensperre” - Gefahr ist hoch, Tasten unabsichtlich zu drücken.
- Klapp-Handy - Die Vorderseite des Klapp-Handys wird auf den Tastenblock geklappt, so liegt das Display geschützt innen (ähnlich wie Notebook). Das Gespräch wir durch Aufklappen angenommen und durch Zuklappen des Handys wieder beendet. Klapp-Handys haben ein größeres Display als Barren-Handys. Vor unabsichtlichem Tastendruck schützt das zuklappbare Frontteil. Ein Nachteil könnte sein, dass das Handy kein Außendisplay hat und erst aufgeklappt werden muss, wenn überprüft werden soll, ob z.B. eine „SMS” angekommen ist.
- Slider - Beim „Slider” verdeckt die Oberseite mit Display im geschlossenen Zustand den Tastenblock. Die wichtigsten Tasten (Rufannahme, Beenden etc.) befinden sich auf der Oberseite des Handys. Wird das Tastenfeld zum Schreiben von SMSen benötigt, wird das Handy durch leichten Druck auseinander geschoben. Auch hier ist das Display größer als beim Barren-Handy. Allerdings sind diese Handys meist recht dick.
- Handy mit Touchscreen - Diese Handys sind mit einem berührungsempfindlichen Display ausgestattet, über das Navigation und Bedienung erfolgen. Die 'klassischen' Tasten sind daher nicht vorhanden und das Display ist sehr groß. Ein Handy mit Touchscreen ist meist intuitiv bedienbar und besitzt eine hochwertige Optik und Haptik. Aufgrund des hochwertigen Displays ist das Handy empfindlicher als seine Kollegen.
Handys, so individuell wie ihr Nutzer ...
Auch bei Handys gilt die alte Weisheit: 'Blicke sagen mehr als tausend Worte.' Testen Sie darum vor Ort, ob das Handy gut in der Hand liegt, ob die Tasten für Sie groß genug sind und ob Ihnen die Bedienung leichtfällt. Gerade die neuen Modelle neigen dazu, immer leichter, kleiner und kompakter zu werden. Doch nicht zu jedem Handy-Benutzer passt ein Handy-Winzling.
- Outdoorfans brauchen ein robustes Handy, das auch Wind, Regen und Schnee trotzen kann. Diese Handys sind oft größer und bulliger als Modelle aus dem Lifestyle- oder Business-Bereich und verfügen über eher einfach gehaltene Displays und Designs.
- Vieltelefonierer sollten darauf achten, dass das Handy gut in der Hand liegt und nicht zu schwer ist. Auch die Möglichkeit, eine Freisprechfunktion zu nutzen und/oder ein „Headset” anzuschließen, sollte bedacht werden.
- Fashion-Victims achten darauf, dass das Design ansprechend ist. So schön Produktfotos im Internet sind - manchmal sieht die Realität eben anders aus. Auch Test- und Meinungsberichte von unabhängigen Redaktionen und Usern, wie Sie sie bei decido finden, geben Aufschluss über Optik und Haptik.
- Geschäftsleute brauchen in erster Linie ein Handy, das einem tragbaren Büro gleicht. Diese so genannten Smartphones sind schon allein aufgrund des Displays meist deutlich größer als andere Handys, vereinen aber vielfältige Office- mit Multimedia-Funktionen. Sie sollten über eine gute Menüstruktur und Bedienbarkeit verfügen und nicht zu schwer sein.
Mit oder ohne Vertrag ...
Bei Handys gibt es 3 Anschaffungsvarianten: Entweder ohne Vertrag, mit Vertrag oder es wird im Prepaid-Paket gekauft. Jede Variante hat Vor- und Nachteile:
- Handys ohne Vertrag sind auf den ersten Blick in der Anschaffung teurer, da sie nicht vom Mobilfunkbetreiber subventioniert werden. Dafür sind sie nicht gebrandet und sind, anders als Prepaid-Handys, nicht an eine bestimmte „SIM-Karte” gebunden. Zudem entfallen die monatlichen Gebühren, die bei einem Vertragshandy anfallen würden - ein subventioniertes Handy gibt es nur bei Vertragsabschluss oder einer Vertragsverlängerung.
- Handys mit Vertrag werden meist günstig vom Mobilfunkbetreiber zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug geht der Kunde einen Vertrag mit dem Mobilfunkbetreiber ein bzw. verlängert seinen bestehenden Vertrag. Es können monatliche Grundgebühren und Mindestgesprächsumsätze anfallen. Zudem telefoniert der Teilnehmer zu den festgelegten Konditionen des Mobilfunkbetreibers. Er ist in der Regel zwei Jahre an seinen Vertrag gebunden, kann das Handy aber gleichzeitig auch mit anderen SIM-Karten nutzen. Einen „SIM-Lock” gibt es nicht.
- Prepaid-Handys sind sehr günstig in der Anschaffung, lassen sich aber für die Dauer von 2 Jahren nur mit der mitgelieferten „SIM-Karte” betreiben. Der Preis des Handys wird vom Mobilfunkbetreiber meist durch höhere Minuten- und SMS-Preise ausgeglichen. Möchte der Kunde das Handy mit einer anderen „SIM-Karte” benutzen, muss er es entweder gegen Gebühr entsperren lassen oder zwei Jahre lang warten.
Die Kosten ...
Auschlaggebend für den Preis sind Ihre Wünsche und die Anforderungen an das Handy.
- Ein gutes, aber einfaches Handy der unteren Preisklasse erhalten Sie ohne Vertrag im Schnitt für 50 bis 150 Euro. Diese Standard-Handys verfügen in der Regel nicht über Multimedia-Funktionen wie Kamera, MP3- oder Videoplayer.
- Ein Mittelklasse-Modell gibt es für rund 150 bis 300 Euro. Die Handys dieser Preiskategorie verfügen über ein hochwertiges Design und diverse Multimedia-Funktionen wie Kamera, MP3- oder Videoplayer.
- Wollen Sie von allem nur das Beste und/oder benötigen Sie ein Smartphone, müssen Sie für die Oberklasse bis zu mehreren hundert Euro ausgeben. Dafür können Sie mit dem Handy nicht nur telefonieren - es spielt auch Ihre Musiksammlung ab, hält wichtige Momente als Foto- oder Video fest, ermöglicht den mobilen Internetzugang, fungiert als Organizer, und und und. Natürlich sieht es auch gut aus und besticht durch eine edle Optik, hochwertige Materialien und ein großes, brillant auflösendes Display.
Die bekanntesten Hersteller ...
Hier eine Auswahl der bekanntesten Handy-Hersteller:
- Samsung, Nokia, Motorola, Sony Ericsson, BenQ Siemens, LG, HTC, Apple
Dass ansprechende Handhabung und intuitive Bedienbarkeit wichtig sind, liegt auf der Hand. Erst wenn Faktoren wie Akkulaufzeit, Helligkeit und Kontrast des Displays sowie die Größe der Tasten stimmen, ist ein Gerät nicht nur nützlich - dann macht es auch Spaß. Worauf Sie achten sollten, um Ihr persönliches Traumhandy zu finden, erklären wir Ihnen jetzt.
Handling und mehr ...
Ganz klar, Handys sind zum Telefonieren da - aber nicht nur. Die aktuellen Modelle sind wahre Technikwunder, spielen unter anderem Musik und Videos ab, sind Organizer und bieten die Möglichkeit, unterwegs ins Internet zu gehen. Je hochwertiger ein Gerät und je umfangreicher seine Funktionen, desto wichtiger sind Bedienbarkeit und Handhabung. Selbst wenn Sie sonst mit Technik nicht viel am Hut haben, lohnt sich ein genauer Blick auf die inneren Werte wie Akku, Firmware, Menüstruktur und Konfigurationsmöglichkeiten.
- Welchen Handy-Typ und welchen Handy-Aufbau Sie bevorzugen, ist Geschmackssache. Auf jeden Fall sollten Sie sich vor dem Kauf über die genauen Maße und das Gewicht des Mobiltelefons informieren. Haben Sie die Auswahl eingegrenzt, schadet auch ein Gang in den Elektronikfachhandel nicht. Nehmen Sie die unterschiedlichen Handys einmal in die Hand, um ein Gefühl für die Maße zu bekommen.
- Ein nicht zu vernachlässigender Punkt ist die Menüführung. Lesen Sie in unserer Zusammenstellung von Testberichten, wie es um diese bestellt ist. Denn was nützen tolle Funktionen, wenn Sie in der Tiefe des Menüs nicht auffindbar sind? Auch hinsichtlich der Akkuleistung lohnt ein Blick in die Testberichte, denn diese sind häufig aussagekräftiger als Herstellerangaben.
- Nach dem Kauf des Handys lohnt die Überprüfung der Firmware. Die Angabe der aktuell installierten Version lässt sich über das Menü aufrufen. Manche „Bugs” werden durch Updates der herstellereigenen Software behoben. Auch liefern Updates zum Teil neue Funktionen oder Benutzungsoberflächen.
Gut gerüstet ...
Im nachfolgenden erfahren Sie, was aktuelle Handys alles können sollten. Je nach Modell kann der Funktionsumfang natürlich etwas variieren.
Das 1x1 des mobilen Telefonierens ...
Haben Sie sich schon immer gefragt, wie das Telefonieren über Handy überhaupt funktioniert? Wir erklären Ihnen die grundlegenden Begriffe:
Abschließend eine kurze Zusammenfassung der Kaufkriterien. Außerdem haben wir Ihnen nützliche Tipps zusammengetragen, damit Sie lange Freude an Ihrem Neukauf haben. Viel Spaß beim Kauf Ihres neuen Handys!
- Entscheiden Sie sich für das Handy, das am besten zu Ihren Anforderungen passt.
- Wählen Sie das Design nach Ihrem Geschmack.
- Achten Sie auf das Handling des Handys. Die richtige Größe des Mobiltelefons, aber auch die Anordnung der Tasten und die Menüführung sollten zu Ihren Vorlieben passen.
- Vor dem Kauf sollten Sie sich Gedanken machen, ob Sie ein Handy ohne Vertrag, mit Vertrag (bzw. über Vertragsverlängerung) oder im Prepaid-Paket möchten.
- Achten Sie auf eine gute Akkuleistung des Geräts. Geht dem Handy mitten im Gespräch der Saft aus oder Sie müssen es ständig aufladen, ist das mehr als ärgerlich.
- Kaufen Sie bitte nur Originalzubehör beim Fachhändler. Einerseits stimmt hier die Qualität, andererseits können Sie im Falle von Reklamationen nach geltendem EU-Recht Ihre Ansprüche durchsetzen.
- Schützen Sie das Handy vor witterungsbedingten Einflüssen wie Wind, Regen und Schnee, indem Sie eine entsprechende Handytasche verwenden.
Anklopfen
Funktion zum Gesprächsmanagement. Durch ein Signal wird während des laufenden Gesprächs verdeutlicht, das ein anderer Teilnehmer versucht, ebenfalls anzurufen.
Basisstation
Sende- und Empfangseinrichtung mit Funkmast zur Versorgung und Weiterleitung der Funktelefonate mit Handys.
Bluetooth
Standard für die Funkvernetzung von Geräten über kurze Distanz zum Austausch von Daten ohne Sichtkontakt.
Branding
Voreinstellung des Handys über Firmware durch den Netzbetreiber. Zudem häufig optisches Merkmal, z.B. durch Logo auf der Vorderseite des Handys.
Bugs
Programm- oder Softwarefehler.
DRM
Abkürzung für "Digital Rights Management" - Methode zum Schutz von Urheberrechten, zum Beispiel bei digitalen Musikdateien.
Dualband
Mobiltelefon, das zwei GSM-Frequenzen (GSM 900 MHz, GSM 1800 MHz) unterstützt.
Firmware
Herstellereigene Software, die automatisch auf dem Handy installiert ist und Vorgaben für die Menüführung etc. enthält.
Flugmodus
Im Flugmodus ist die Telefonfunktion deaktiviert. Das Handy kann keine Daten senden und empfangen, Funktionen wie MP3-Player und Organizer sind aber noch aktiv.
Foto-Handy
Mobiltelefon mit integrierter Digitalkamera.
Funkloch
Bereich, in dem keine Gespräche mit dem Handy möglich sind, da keine ausreichende Signalstärke vorhanden ist.
Funkzelle
Bereich, für den eine Empfangsstation zuständig ist.
GPRS
Abkürzung für "General Packet Radio Service" - paketorientierter Übertragungsdienst . Daten werden beim Sender in einzelne Pakete zerlegt, übertragen und erst beim Empfänger wieder zusammengesetzt.
GSM
Abkürzung für "Global System for Mobile Communications" - volldigitaler Mobilfunknetz-Standard. Wird hauptsächlich für Telefonie, aber auch für leitungsvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (SMS) verwendet.
Gespräch halten
Laufendes Gespräch wird kurz unterbrochen (ohne es zu beenden), um einen ankommenden Anruf anzunehmen.
HSDPA
Abkürzung für "High Speed Downlink Packet Access" - Erweiterung des Übertragungsverfahrens UMTS, ermöglicht mobile Datenübertragung auf DSL-Niveau.
Haptik
Als haptische Wahrnehmung wird die Sinneswahrnehmung von Lebewesen, mit der bestimmte mechanische Reize wahrgenommen werden können, bezeichnet. Die Gesamtheit der haptischen Wahrnehmungen erlaubt dem Gehirn, Berührungen, Druck und Temperaturen zu lokalisieren und zu bewerten.
Headset
Kopfhörer mit Mikrofon, über den man telefonieren kann.
IMEI
Abkürzung für "International Mobile Equipment Identity" - 15-stellige Seriennummer, über die jedes Handy identifizierbar ist.
Infrarot
Kabellose Datenübertragungstechnik über (unsichtbares) Infrarotlicht, es muss eine Sichtverbindung bestehen, Höchstabstand zwischen den Geräten ca. 20 cm.
Klapp-Handy
Mobiltelefon, bei dem das Display, ähnlich dem Schließen eines Notebooks, auf die Tastatur geklappt wird.
MMS
Abkürzung für "Multimedia Messaging Service" - Weiterentwicklung von SMS. Außer Text können auch Multimediainhalte (Ton, Videos etc.) übertragen werden.
Mailbox
Anrufbeantworter, der von jedem Netzbetreiber angeboten wird.
Makeln
Aktives Hin- und Herschalten zwischen mehreren aktiven Gesprächen.
PIN
Abkürzung für "Personal Identification Number" - Geheimzahl, die man bei der Anmeldung am Handy eingeben muss. Ermöglicht Zugriff auf die SIM-Karte.
PUK/Super PIN
Abkürzung für "Personal Unlocking Key" - nach dreimaliger falscher PIN-Eingabe wird das Handy gesperrt und kann nur durch Eingabe der PUK entsperrt werden.
Polyphone Klingeltöne
Mehrstimmige Klingeltöne.
Prepaid-Karte
Guthabenkarte, die sich mit bestimmten Beträgen im Voraus aufladen lässt, welche man dann abtelefonieren kann.
Quadband
Mobiltelefon, das die vier Haupt-GSM-Frequenzen unterstützt.
Roaming
Automatischer Wechsel zwischen Zellen eines Funknetzes oder verschiedenen Funknetzen.
Rufnummermitnahme
Auch "Portierung" genannt. Erlaubt beim Wechsel des Anbieters, die alte Rufnummer zu behalten. Option meist gegen Gebühr.
SAR-Wert
Abkürzung für "Spezifische Absorptionsrate" - der Wert gibt an, wie viel Sendeleistung der Körper beim Telefonieren mit diesem Gerät maximal aufnehmen kann.
SIM-Karte
Abkürzung für "Subscriber Identity Module" - Chipkarte, die den Benutzer eindeutig identifiziert.
SIM-Lock
Bindung eines Handys an eine bestimmte SIM-Karte. Entsperrung erfolgt nach einer festgelegten Frist oder gegen Gebühr beim Mobilfunkbetreiber.
SMS
Dienst zur Übertragung kurzer Textnachrichten.
Slider
Mobiltelefon, bei dem die obere und untere Hälfte des Gehäuses gegeneinander verschiebbar sind.
Smartphone
Internetfähiges Mobiltelefon mit den Eigenschaften eines PDAs, vereint die Eigenschaften eines Mobiltelefons mit denen eines Organizers.
Softkeys
Frei belegbare Funktionstaste, zum Beispiel für die Optionen "Rufannahme" und "Gespräch beenden".
T9
Abkürzung für "Text auf 9 Tasten" - System zur erleichterten Texteingabe auf einem Mobiltelefon.
Tastensperre
Sperrung der Tastatur zur Vermeidung von unabsichtlichen Eingaben.
Telefonkonferenz
Gleichzeitiges Telefongespräch mit mehreren Teilnehmern.
Triband
Handy, welches auf drei verschiedenen Funkfrequenzen (GSM 900 MHz, GSM 1800 MHz, GSM 1900 MHz) senden und empfangen kann.
UMTS
Abkürzung für "Universal Mobile Telecommunications System" - Mobilfunkstandard der 3. Generation (3G). Ermöglicht deutlich höhere Datenübertragungsraten als mit dem GSM-Standard.
Update
Aktualisierung der Software.
WAP
Abkürzung für "Wireless Application Protocol" - Sammlung von Technologien und Protokollen. Soll Internetinhalte für die langsamere Übertragungsrate und die längeren Antwortzeiten im Mobilfunk sowie für die kleinen Displays der Handys verfügbar machen.
WiFi
Abkürzung für "Wireless Fidelity" - Standard zur drahtlosen Datenübertragung in Funknetzen.
