Sie sind hier: decido StartseiteBusiness, Job & KarriereTelekommunikationHandy & Co.Handy ohne Vertrag > Lexikon

Neu bei decido!

Ratgeber Handys – Lexikon

Lexikon – Hilfreiches Wissen zum Thema Handy-Kauf

Heutzutage besitzt fast jeder ein mobiles Telefon - manche sogar mehrere. Das Handy ist kaum mehr wegzudenken. Die Einsatzmöglichkeiten gehen längst über das reine Telefonieren und SMS-Schreiben hinaus. Mit den aktuellen Modellen ist man nicht nur im In- und Ausland erreichbar - man kann mit ihnen zum Beispiel Musik hören, im Internet surfen, digitale Fotos schießen, Termine verwalten und sich Anfahrtsrouten berechnen lassen. Mit den neuen Smartphones ist es sogar möglich, unterwegs Office-Dokumente zu erstellen und zu bearbeiten.

Wir, die decido-Redakteure, haben für Sie recherchiert und geben Ihnen mit diesem Wissen eine Anleitung an die Hand, wie Sie das passende Gerät finden können.
  • In der Rubrik Wissensfundament und Ausstattung finden Sie alles Wissenswerte rund um Handys. Mit diesem Wissen ist die bevorstehende Neuanschaffung ein Kinderspiel!
  • In der Rubrik Experten-Tipps finden Sie zusätzlich eine Zusammenfassung der wichtigsten Kaufkriterien sowie Hinweise für den Umgang mit Ihrem neu erstandenen Gerät.
  • Abgerundet wird das Ganze durch das Glossar, hier werden Fachbegriffe einfach erklärt.

Wissensfundament

Zum Seitenanfang

Vor dem Kauf sollten Sie sich folgende Fragen stellen: Wofür benötige ich das neue Handy? Welche Funktionen sind mir wichtig? Will ich nur im Notfall erreichbar sein oder viele Gespräche führen? Will ich eventuell mit dem Handy fotografieren oder Videos aufnehmen? Über solche und ähnliche Fragen können Sie das passende Gerät für sich finden.

Unterschiedliche Handy-Typen ...
Handys gibt es wie Sand am Meer. Von Standard-Handys über Multimedia-Handys bis zu Design-Handys - als Barren-Handy, „Klapp-Handy” oder Slider, kaum ein Wunsch bleibt offen. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, stellen wir Ihnen 3 der gebräuchlichsten Handy-Typen vor.

Typ Standard-Handys Multimedia-Handys Design-Handys Business-Handys/Smartphones
Bild
Beschreibung Günstige Einsteigermodelle, die häufig in Prepaid-Paketen enthalten sind. Diese Handys verfügen über eine hochwertige Kamera und/oder MP3- und Videoplayer. Design-Sondereditionen gehören bereits zu den etablierten Handys und verfügen über eine spezielle Firmware. Gleichen einem tragbaren Büro und verfügen über Programme, mit denen sich Office-Dokumente öffnen, betrachten und bearbeiten lassen.
Vorteile
  • günstiger Anschaffungspreis
  • auf das Wesentliche reduziert
  • sehr einfache Handhabung
  • je nach Modell entfällt die Anschaffung von MP3-Player oder/und Digitalkamera
  • bieten die Möglichkeit, auch unterwegs Musik zu hören und Schnappschüsse zu machen bzw. Videos aufzunehmen
  • Gefühl von Luxus
  • hochwertige Optik und Haptik
  • ungewöhnliches und aufwändiges Design, das aus der Menge heraussticht
  • hochwertige Optik und Haptik
  • bieten die Möglichkeit, auch unterwegs alle wichtigen geschäftlichen Daten dabei zu haben
  • ermöglichen i.d.R. schnellen Internetzugang und Datentransfer, z.B. über UMTS oder HSDPA
Nachteile
  • meist kein MP3-Player und keine Kamera integriert
  • Displays mit wenigen Farben und niedriger Auflösung
  • teils schlechtere Qualität als "Originalgeräte" (Kamera, MP3-Player etc.)
  • teils unübersichtliche Menüführung aufgrund der vielen Funktionen
  • teuer in der Anschaffung
  • häufig limitiert
  • teuer in der Anschaffung
  • teils unübersichtliche Menüführung aufgrund der vielen Funktionen
  • i.d.R. größer als andere Handys

Das passende Design ...
Wenn Sie sich entschieden haben welchen Typ Handy Sie kaufen möchten, steht im nächsten Schritt die Wahl des passenden Designs an. Hierbei können Sie zwischen vier Typen wählen:

  • Barren-Handy - Bei diesem Modell handelt es sich um einen Standard im klassischen Design, das keine verschiebbaren oder ausklappbaren Teile besitzt. Das Barren-Handy ist meist kleiner als andere Handy-Typen und durch die Ähnlichkeit zum Festnetztelefon wird die Bedienung erleichtert. Die aktuellen Modelle dieser Bauart sind meist Leichtgewichte. Nachteilig sind, das teilweise kleine Display und die schlechter „Tastensperre” - Gefahr ist hoch, Tasten unabsichtlich zu drücken.
  • Klapp-Handy - Die Vorderseite des Klapp-Handys wird auf den Tastenblock geklappt, so liegt das Display geschützt innen (ähnlich wie Notebook). Das Gespräch wir durch Aufklappen angenommen und durch Zuklappen des Handys wieder beendet. Klapp-Handys haben ein größeres Display als Barren-Handys. Vor unabsichtlichem Tastendruck schützt das zuklappbare Frontteil. Ein Nachteil könnte sein, dass das Handy kein Außendisplay hat und erst aufgeklappt werden muss, wenn überprüft werden soll, ob z.B. eine „SMS” angekommen ist.
  • Slider - Beim „Slider” verdeckt die Oberseite mit Display im geschlossenen Zustand den Tastenblock. Die wichtigsten Tasten (Rufannahme, Beenden etc.) befinden sich auf der Oberseite des Handys. Wird das Tastenfeld zum Schreiben von SMSen benötigt, wird das Handy durch leichten Druck auseinander geschoben. Auch hier ist das Display größer als beim Barren-Handy. Allerdings sind diese Handys meist recht dick.
  • Handy mit Touchscreen - Diese Handys sind mit einem berührungsempfindlichen Display ausgestattet, über das Navigation und Bedienung erfolgen. Die 'klassischen' Tasten sind daher nicht vorhanden und das Display ist sehr groß. Ein Handy mit Touchscreen ist meist intuitiv bedienbar und besitzt eine hochwertige Optik und Haptik. Aufgrund des hochwertigen Displays ist das Handy empfindlicher als seine Kollegen.

Handys, so individuell wie ihr Nutzer ...
Auch bei Handys gilt die alte Weisheit: 'Blicke sagen mehr als tausend Worte.' Testen Sie darum vor Ort, ob das Handy gut in der Hand liegt, ob die Tasten für Sie groß genug sind und ob Ihnen die Bedienung leichtfällt. Gerade die neuen Modelle neigen dazu, immer leichter, kleiner und kompakter zu werden. Doch nicht zu jedem Handy-Benutzer passt ein Handy-Winzling.

  • Outdoorfans brauchen ein robustes Handy, das auch Wind, Regen und Schnee trotzen kann. Diese Handys sind oft größer und bulliger als Modelle aus dem Lifestyle- oder Business-Bereich und verfügen über eher einfach gehaltene Displays und Designs.
  • Vieltelefonierer sollten darauf achten, dass das Handy gut in der Hand liegt und nicht zu schwer ist. Auch die Möglichkeit, eine Freisprechfunktion zu nutzen und/oder ein „Headset” anzuschließen, sollte bedacht werden.
  • Fashion-Victims achten darauf, dass das Design ansprechend ist. So schön Produktfotos im Internet sind - manchmal sieht die Realität eben anders aus. Auch Test- und Meinungsberichte von unabhängigen Redaktionen und Usern, wie Sie sie bei decido finden, geben Aufschluss über Optik und Haptik.
  • Geschäftsleute brauchen in erster Linie ein Handy, das einem tragbaren Büro gleicht. Diese so genannten Smartphones sind schon allein aufgrund des Displays meist deutlich größer als andere Handys, vereinen aber vielfältige Office- mit Multimedia-Funktionen. Sie sollten über eine gute Menüstruktur und Bedienbarkeit verfügen und nicht zu schwer sein.

Mit oder ohne Vertrag ...
Bei Handys gibt es 3 Anschaffungsvarianten: Entweder ohne Vertrag, mit Vertrag oder es wird im Prepaid-Paket gekauft. Jede Variante hat Vor- und Nachteile:

  • Handys ohne Vertrag sind auf den ersten Blick in der Anschaffung teurer, da sie nicht vom Mobilfunkbetreiber subventioniert werden. Dafür sind sie nicht gebrandet und sind, anders als Prepaid-Handys, nicht an eine bestimmte „SIM-Karte” gebunden. Zudem entfallen die monatlichen Gebühren, die bei einem Vertragshandy anfallen würden - ein subventioniertes Handy gibt es nur bei Vertragsabschluss oder einer Vertragsverlängerung.
  • Handys mit Vertrag werden meist günstig vom Mobilfunkbetreiber zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug geht der Kunde einen Vertrag mit dem Mobilfunkbetreiber ein bzw. verlängert seinen bestehenden Vertrag. Es können monatliche Grundgebühren und Mindestgesprächsumsätze anfallen. Zudem telefoniert der Teilnehmer zu den festgelegten Konditionen des Mobilfunkbetreibers. Er ist in der Regel zwei Jahre an seinen Vertrag gebunden, kann das Handy aber gleichzeitig auch mit anderen SIM-Karten nutzen. Einen „SIM-Lock” gibt es nicht.
  • Prepaid-Handys sind sehr günstig in der Anschaffung, lassen sich aber für die Dauer von 2 Jahren nur mit der mitgelieferten „SIM-Karte” betreiben. Der Preis des Handys wird vom Mobilfunkbetreiber meist durch höhere Minuten- und SMS-Preise ausgeglichen. Möchte der Kunde das Handy mit einer anderen „SIM-Karte” benutzen, muss er es entweder gegen Gebühr entsperren lassen oder zwei Jahre lang warten.

Die Kosten ...
Auschlaggebend für den Preis sind Ihre Wünsche und die Anforderungen an das Handy.

  • Ein gutes, aber einfaches Handy der unteren Preisklasse erhalten Sie ohne Vertrag im Schnitt für 50 bis 150 Euro. Diese Standard-Handys verfügen in der Regel nicht über Multimedia-Funktionen wie Kamera, MP3- oder Videoplayer.
  • Ein Mittelklasse-Modell gibt es für rund 150 bis 300 Euro. Die Handys dieser Preiskategorie verfügen über ein hochwertiges Design und diverse Multimedia-Funktionen wie Kamera, MP3- oder Videoplayer.
  • Wollen Sie von allem nur das Beste und/oder benötigen Sie ein Smartphone, müssen Sie für die Oberklasse bis zu mehreren hundert Euro ausgeben. Dafür können Sie mit dem Handy nicht nur telefonieren - es spielt auch Ihre Musiksammlung ab, hält wichtige Momente als Foto- oder Video fest, ermöglicht den mobilen Internetzugang, fungiert als Organizer, und und und. Natürlich sieht es auch gut aus und besticht durch eine edle Optik, hochwertige Materialien und ein großes, brillant auflösendes Display.

Die bekanntesten Hersteller ...
Hier eine Auswahl der bekanntesten Handy-Hersteller:

  • Samsung, Nokia, Motorola, Sony Ericsson, BenQ Siemens, LG, HTC, Apple

Ausstattungsmerkmale und Funktionen

Zum Seitenanfang

Dass ansprechende Handhabung und intuitive Bedienbarkeit wichtig sind, liegt auf der Hand. Erst wenn Faktoren wie Akkulaufzeit, Helligkeit und Kontrast des Displays sowie die Größe der Tasten stimmen, ist ein Gerät nicht nur nützlich - dann macht es auch Spaß. Worauf Sie achten sollten, um Ihr persönliches Traumhandy zu finden, erklären wir Ihnen jetzt.

Handling und mehr ...
Ganz klar, Handys sind zum Telefonieren da - aber nicht nur. Die aktuellen Modelle sind wahre Technikwunder, spielen unter anderem Musik und Videos ab, sind Organizer und bieten die Möglichkeit, unterwegs ins Internet zu gehen. Je hochwertiger ein Gerät und je umfangreicher seine Funktionen, desto wichtiger sind Bedienbarkeit und Handhabung. Selbst wenn Sie sonst mit Technik nicht viel am Hut haben, lohnt sich ein genauer Blick auf die inneren Werte wie Akku, Firmware, Menüstruktur und Konfigurationsmöglichkeiten.

  • Welchen Handy-Typ und welchen Handy-Aufbau Sie bevorzugen, ist Geschmackssache. Auf jeden Fall sollten Sie sich vor dem Kauf über die genauen Maße und das Gewicht des Mobiltelefons informieren. Haben Sie die Auswahl eingegrenzt, schadet auch ein Gang in den Elektronikfachhandel nicht. Nehmen Sie die unterschiedlichen Handys einmal in die Hand, um ein Gefühl für die Maße zu bekommen.
  • Ein nicht zu vernachlässigender Punkt ist die Menüführung. Lesen Sie in unserer Zusammenstellung von Testberichten, wie es um diese bestellt ist. Denn was nützen tolle Funktionen, wenn Sie in der Tiefe des Menüs nicht auffindbar sind? Auch hinsichtlich der Akkuleistung lohnt ein Blick in die Testberichte, denn diese sind häufig aussagekräftiger als Herstellerangaben.
  • Nach dem Kauf des Handys lohnt die Überprüfung der Firmware. Die Angabe der aktuell installierten Version lässt sich über das Menü aufrufen. Manche „Bugs” werden durch Updates der herstellereigenen Software behoben. Auch liefern Updates zum Teil neue Funktionen oder Benutzungsoberflächen.

Gut gerüstet ...

Im nachfolgenden erfahren Sie, was aktuelle Handys alles können sollten. Je nach Modell kann der Funktionsumfang natürlich etwas variieren.

Telefon-Funktionen - Das nächste Gespräch kommt bestimmt. Der Hauptzweck des Handys ist natürlich das Telefonieren. Viele Modelle verfügen über eine Freisprechfunktion, das heißt, das Gespräch wird laut gestellt und über den Handy-Lautsprecher bzw. das integrierte Mikrofon geführt. Zudem verfügen Handys über zahlreiche Optionen, die während des Telefonierens zum Einsatz kommen, wie Anklopfen, Makeln, Halten und Telefonkonferenzen. Im Menü des Handys können Sie einstellen, ob Sie Ihre Rufnummer bei Anrufen übertragen oder unterdrücken wollen. Bestimmte Rufnummern lassen sich zudem sperren, z.B. teure 0900-Nummern.

Multimedia-Funktionen - Für Augen und Ohren. Nahezu alle Handys verfügen mittlerweile über eine integrierte, digitale Kamera. Die Bandbreite reicht von Modellen, mit denen sich aufgrund der geringen Auflösung nur Schnappschüsse machen lassen, bis hin zu integrierten High-End-Kameras, die mit 3 bis 5 Megapixeln Auflösung, Autofokus und Blitz der 'echten' Digitalkamera ordentlich Konkurrenz machen. Mit der Handy-Kamera lassen sich häufig auch kurze Videos aufnehmen. Zudem besitzen viele Handys über einen MP3-Player. Fotos, Videos und Audiodateien lassen sich mittels „MMS” verschicken oder direkt auf dem Handy wiedergeben, sofern sie nicht auf ein anderes Speichermedium (z.B. Computer) übertragen werden sollen.

Datenübertragung - Internet und Co. Für die Datenübertragung gibt es 3 Möglichkeiten: Die Übertragung vom bzw. ins Internet, die Übertragung zwischen zwei Telefonen und jener zwischen Speichermedium wie Computer und Telefon. Der Zugang ins Internet erfolgt je nach Modell über WAP, UMTS, WLAN, „GPRS” und/oder HSDPA. Die Schnelligkeit und Leistungsfähigkeit variiert je nach Variante stark. Die Datenübertragung zwischen zwei Telefonen kommt in der Regel über „Bluetooth” zustande. „Bluetooth” ist zudem eine der Möglichkeiten, Computer und Telefon zu verbinden. Eine veraltete Variante ist die Übertragung per Infrarot. Die Alternative zu „Bluetooth” stellt die kabelgebundene Übertragung per USB-Kabel dar.

Mailbox - Der digitale Anrufbeantworter. Ihr Mobilfunkbetreiber bietet Ihnen immer einen digitalen Anrufbeantworter. Die Abfrage ist zum Teil kostenpflichtig. Im Handy-Menü können Sie diesen ein- und ausschalten. Ferner können Sie bestimmen, welche Gespräche auf die „Mailbox” umgeleitet werden.

Organizer, Wecker und Co. - Alle Termine und Kontakte im Blick. Wann hat Tante Erna Geburtstag? Welchen dringenden Anruf muss ich am Dienstag tätigen? Wie schaffe ich es, morgen nicht zu verschlafen? Und wo habe ich noch mal die verflixten Kontaktdaten? Ihr Handy weiß die Antworten und schafft auch gleich Abhilfe. Alle Handys bieten einen mehr oder weniger umfangreichen Organizer mit Kalender und To-do-Liste(n). Bei vielen Modellen können Sie zwischen Wochen- und Monatsansicht wechseln. Die integrierte akustische Erinnerung hilft dabei, an alles Wichtige zu denken. Besitzen Sie ein Smartphone, gleichen die Funktionen denen eines stationären Computers und sind sehr umfangreich. Hier lässt sich auch Projektmanagement betreiben. Der ebenfalls obligatorische Wecker reißt Sie, nach Wunsch und je nach Modell, per Serienfunktion zur festgelegten Zeit aus dem Schlaf. Ihre Kontakte verwalten Sie bei vielen Modellen bequem per Abgleich mit Outlook und Co. Der Datenaustausch zwischen Computer und Handy erfolgt in der Regel über „Bluetooth” oder per USB-Kabel. Manche Modelle übernehmen sogar die in den Kontakten gespeicherten Geburtstage automatisch in den Kalender.

Das 1x1 des mobilen Telefonierens ...

Haben Sie sich schon immer gefragt, wie das Telefonieren über Handy überhaupt funktioniert? Wir erklären Ihnen die grundlegenden Begriffe:

SIM-Karte - Ohne eine „SIM-Karte” geht gar nichts. Auf diesem kleinen Chip werden alle notwendigen Informationen wie die Handynummer und der Netzbetreiber gespeichert - sie wird also zur Identifizierung genutzt. Um das Handy nutzen zu können, muss die „SIM-Karte” zunächst einmalig durch den Mobilfunkbetreiber freigeschaltet werden. Die „SIM-Karte” ist mit einer 4-stelligen Nummer gesichert. Diese wird PIN-Nummer genannt. Wird das Handy eingeschaltet, muss die PIN-Nummer eingegeben werden. Erst dann ist das Handy betriebsbereit und meldet sich über Funk automatisch bei der nächsten „Basisstation” an.

Funkstandard und Frequenzunterstützung - Grenzenlose Redefreiheit. Je nach Region funken Handys auf unterschiedlichen Frequenzen (unter anderem Europa 900 MHz, Asien 1800 MHz, USA 1900 MHz). Mittlerweile gibt es Tri- und sogar Quadband-Handys. Diese decken drei bzw. vier Frequenzbereiche ab und sorgen so für die Erreichbarkeit im Ausland.

Netzbetreiber und Service-Anbieter - In Deutschland gibt es vier verschiedene Netzbetreiber: T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus. Sie verfügen über eigene Handynetze. Ist die Sendeleistung nicht optimal, besteht die Möglichkeit, über „Roaming” in Fremdnetze auszuweichen, damit keine Funklöcher entstehen. Für den Nutzer entstehen dadurch im Inland keine Kosten. Der Netzwechsel geschieht unbemerkt. Service-Anbieter verfügen nicht über eigene Handynetze, sondern nutzen gegen Entgelt bestehende Handynetze.

Übertragung der Signale - Wird ein Handy eingeschaltet, prüft es automatisch alle erreichbaren Basisstationen und meldet sich dann an der „Basisstation” mit der besten Verbindung an. Wählt man eine Nummer, geschieht folgendes: Das Handy sendet unsichtbare Funkwellen aus, die eine Empfangsstation erreichen. Diese reicht das Signal dann über das gesamte Funknetz weiter, fungiert also gleichzeitig als Sendestation. Deutschland ist engmaschig aufgeteilt und verfügt über unzählige dieser Stationen. Der Bereich, für den eine Empfangsstation zuständig ist, wird 'Funkzelle' genannt. Grundlage für eine optimale Verbindung zwischen Handy und „Basisstation” ist der so genannte 'freie Blick'. Beeinträchtigungen werden zum Beispiel durch hohe Gebäude (Städte) oder die geografische Anlage (Berge, Täler) hervorgerufen. Netzbetreibern zufolge stellen sich Handy und „Basisstation” automatisch auf die geringste Sendeleistung ein, die für ein Gespräch erforderlich ist.

Experten-Tipps

Zum Seitenanfang

Abschließend eine kurze Zusammenfassung der Kaufkriterien. Außerdem haben wir Ihnen nützliche Tipps zusammengetragen, damit Sie lange Freude an Ihrem Neukauf haben. Viel Spaß beim Kauf Ihres neuen Handys!

Kaufkriterien

  • Entscheiden Sie sich für das Handy, das am besten zu Ihren Anforderungen passt.
  • Wählen Sie das Design nach Ihrem Geschmack.
  • Achten Sie auf das Handling des Handys. Die richtige Größe des Mobiltelefons, aber auch die Anordnung der Tasten und die Menüführung sollten zu Ihren Vorlieben passen.
  • Vor dem Kauf sollten Sie sich Gedanken machen, ob Sie ein Handy ohne Vertrag, mit Vertrag (bzw. über Vertragsverlängerung) oder im Prepaid-Paket möchten.
  • Achten Sie auf eine gute Akkuleistung des Geräts. Geht dem Handy mitten im Gespräch der Saft aus oder Sie müssen es ständig aufladen, ist das mehr als ärgerlich.
  • Kaufen Sie bitte nur Originalzubehör beim Fachhändler. Einerseits stimmt hier die Qualität, andererseits können Sie im Falle von Reklamationen nach geltendem EU-Recht Ihre Ansprüche durchsetzen.

Pflegehinweis

  • Schützen Sie das Handy vor witterungsbedingten Einflüssen wie Wind, Regen und Schnee, indem Sie eine entsprechende Handytasche verwenden.

Glossar

Zum Seitenanfang

Anklopfen

Funktion zum Gesprächsmanagement. Durch ein Signal wird während des laufenden Gesprächs verdeutlicht, das ein anderer Teilnehmer versucht, ebenfalls anzurufen.

Basisstation

Sende- und Empfangseinrichtung mit Funkmast zur Versorgung und Weiterleitung der Funktelefonate mit Handys.

Bluetooth

Standard für die Funkvernetzung von Geräten über kurze Distanz zum Austausch von Daten ohne Sichtkontakt.

Branding

Voreinstellung des Handys über Firmware durch den Netzbetreiber. Zudem häufig optisches Merkmal, z.B. durch Logo auf der Vorderseite des Handys.

Bugs

Programm- oder Softwarefehler.

DRM

Abkürzung für "Digital Rights Management" - Methode zum Schutz von Urheberrechten, zum Beispiel bei digitalen Musikdateien.

Dualband

Mobiltelefon, das zwei GSM-Frequenzen (GSM 900 MHz, GSM 1800 MHz) unterstützt.

Firmware

Herstellereigene Software, die automatisch auf dem Handy installiert ist und Vorgaben für die Menüführung etc. enthält.

Flugmodus

Im Flugmodus ist die Telefonfunktion deaktiviert. Das Handy kann keine Daten senden und empfangen, Funktionen wie MP3-Player und Organizer sind aber noch aktiv.

Foto-Handy

Mobiltelefon mit integrierter Digitalkamera.

Funkloch

Bereich, in dem keine Gespräche mit dem Handy möglich sind, da keine ausreichende Signalstärke vorhanden ist.

Funkzelle

Bereich, für den eine Empfangsstation zuständig ist.

GPRS

Abkürzung für "General Packet Radio Service" - paketorientierter Übertragungsdienst . Daten werden beim Sender in einzelne Pakete zerlegt, übertragen und erst beim Empfänger wieder zusammengesetzt.

GSM

Abkürzung für "Global System for Mobile Communications" - volldigitaler Mobilfunknetz-Standard. Wird hauptsächlich für Telefonie, aber auch für leitungsvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (SMS) verwendet.

Gespräch halten

Laufendes Gespräch wird kurz unterbrochen (ohne es zu beenden), um einen ankommenden Anruf anzunehmen.

HSDPA

Abkürzung für "High Speed Downlink Packet Access" - Erweiterung des Übertragungsverfahrens UMTS, ermöglicht mobile Datenübertragung auf DSL-Niveau.

Haptik

Als haptische Wahrnehmung wird die Sinneswahrnehmung von Lebewesen, mit der bestimmte mechanische Reize wahrgenommen werden können, bezeichnet. Die Gesamtheit der haptischen Wahrnehmungen erlaubt dem Gehirn, Berührungen, Druck und Temperaturen zu lokalisieren und zu bewerten.

Headset

Kopfhörer mit Mikrofon, über den man telefonieren kann.

IMEI

Abkürzung für "International Mobile Equipment Identity" - 15-stellige Seriennummer, über die jedes Handy identifizierbar ist.

Infrarot

Kabellose Datenübertragungstechnik über (unsichtbares) Infrarotlicht, es muss eine Sichtverbindung bestehen, Höchstabstand zwischen den Geräten ca. 20 cm.

Klapp-Handy

Mobiltelefon, bei dem das Display, ähnlich dem Schließen eines Notebooks, auf die Tastatur geklappt wird.

MMS

Abkürzung für "Multimedia Messaging Service" - Weiterentwicklung von SMS. Außer Text können auch Multimediainhalte (Ton, Videos etc.) übertragen werden.

Mailbox

Anrufbeantworter, der von jedem Netzbetreiber angeboten wird.

Makeln

Aktives Hin- und Herschalten zwischen mehreren aktiven Gesprächen.

PIN

Abkürzung für "Personal Identification Number" - Geheimzahl, die man bei der Anmeldung am Handy eingeben muss. Ermöglicht Zugriff auf die SIM-Karte.

PUK/Super PIN

Abkürzung für "Personal Unlocking Key" - nach dreimaliger falscher PIN-Eingabe wird das Handy gesperrt und kann nur durch Eingabe der PUK entsperrt werden.

Polyphone Klingeltöne

Mehrstimmige Klingeltöne.

Prepaid-Karte

Guthabenkarte, die sich mit bestimmten Beträgen im Voraus aufladen lässt, welche man dann abtelefonieren kann.

Quadband

Mobiltelefon, das die vier Haupt-GSM-Frequenzen unterstützt.

Roaming

Automatischer Wechsel zwischen Zellen eines Funknetzes oder verschiedenen Funknetzen.

Rufnummermitnahme

Auch "Portierung" genannt. Erlaubt beim Wechsel des Anbieters, die alte Rufnummer zu behalten. Option meist gegen Gebühr.

SAR-Wert

Abkürzung für "Spezifische Absorptionsrate" - der Wert gibt an, wie viel Sendeleistung der Körper beim Telefonieren mit diesem Gerät maximal aufnehmen kann.

SIM-Karte

Abkürzung für "Subscriber Identity Module" - Chipkarte, die den Benutzer eindeutig identifiziert.

SIM-Lock

Bindung eines Handys an eine bestimmte SIM-Karte. Entsperrung erfolgt nach einer festgelegten Frist oder gegen Gebühr beim Mobilfunkbetreiber.

SMS

Dienst zur Übertragung kurzer Textnachrichten.

Slider

Mobiltelefon, bei dem die obere und untere Hälfte des Gehäuses gegeneinander verschiebbar sind.

Smartphone

Internetfähiges Mobiltelefon mit den Eigenschaften eines PDAs, vereint die Eigenschaften eines Mobiltelefons mit denen eines Organizers.

Softkeys

Frei belegbare Funktionstaste, zum Beispiel für die Optionen "Rufannahme" und "Gespräch beenden".

T9

Abkürzung für "Text auf 9 Tasten" - System zur erleichterten Texteingabe auf einem Mobiltelefon.

Tastensperre

Sperrung der Tastatur zur Vermeidung von unabsichtlichen Eingaben.

Telefonkonferenz

Gleichzeitiges Telefongespräch mit mehreren Teilnehmern.

Triband

Handy, welches auf drei verschiedenen Funkfrequenzen (GSM 900 MHz, GSM 1800 MHz, GSM 1900 MHz) senden und empfangen kann.

UMTS

Abkürzung für "Universal Mobile Telecommunications System" - Mobilfunkstandard der 3. Generation (3G). Ermöglicht deutlich höhere Datenübertragungsraten als mit dem GSM-Standard.

Update

Aktualisierung der Software.

WAP

Abkürzung für "Wireless Application Protocol" - Sammlung von Technologien und Protokollen. Soll Internetinhalte für die langsamere Übertragungsrate und die längeren Antwortzeiten im Mobilfunk sowie für die kleinen Displays der Handys verfügbar machen.

WiFi

Abkürzung für "Wireless Fidelity" - Standard zur drahtlosen Datenübertragung in Funknetzen.