Ratgeber – Hilfreiches Wissen zum Thema Navigationsgeräte-Kauf


Auf der Straße heißt es ebenso wie beim Navi-Kauf: Bloß nicht den Überblick verlieren! Mittlerweile können Navigationsgeräte weit mehr, als den Fahrer nur von A nach B zu lotsen und sind in den unterschiedlichsten Preissegmenten angesiedelt. So warnen moderne Navis unter anderem vor Staus und Gefahren, liefern Hintergrundinformationen zu allen großen europäischen Metropolen, fungieren als Freisprechanlage, und vieles mehr.

Wir, die decido-Redakteure, haben für Sie recherchiert und geben Ihnen mit diesem Wissen eine Anleitung an die Hand, mit der Sie das für Sie passende Navi finden können.

  • In der Rubrik Wissensfundament und Ausstattung finden Sie alles Wissenswerte rund um Navi und Co.. Mit diesem Wissen ist die bevorstehende Navi-Neuanschaffung ein Kinderspiel!
  • In der Rubrik Navi-Experten-Tipps finden Sie zusätzlich eine Zusammenfassung der wichtigsten Kaufkriterien sowie diverse Pflegehinweise für Ihr neu erstandenes Navi.
  • Abgerundet wird das Ganze durch das Navi-Glossar. Hier werden Fachbegriffe rund ums Navi einfach erklärt.

Wissensfundament

Es gibt kein Standard-Navi, das für jeden Nutzer gleichermaßen zu empfehlen ist. Vielmehr sollten Sie sich vor dem Navi-Kauf mit folgenden Fragen auseinander setzen: Wie oft wollen Sie das Navi verwenden? Wollen Sie das Navigationsgerät fest im Auto installieren oder bevorzugen Sie ein mobiles Navi, das Sie zum Beispiel auch mit auf eine Radtour nehmen können? Sind Sie hauptsächlich in Europa unterwegs oder schweifen Sie oft in die Ferne? Wollen Sie das Navi 'nur' zum Navigieren nutzen oder damit auch Mediendateien (Musik etc.) wiedergeben? Sind Sie Fußgänger, Auto- und/oder Radfahrer?

Ihr persönlicher Navi-Wegweiser ...

Je nachdem, wo und wie Sie das Navigationsgerät einsetzen wollen, können Sie zwischen diesen drei Modellvarianten wählen:

Das passende Navi-Kartenmaterial ...

Nicht nur der Typ des Navigationsgeräts ist wichtig, sondern auch das mitgelieferte Kartenmaterial und die Aktualisierungsmöglichkeiten. Sind die Navi-Karten veraltet und/oder ein Update zu teuer, wird es zwangsläufig zu Problemen wie falschen Routenberechnungen kommen.

  • Nahezu alle Navigationsgeräte (stationär und mobil) legen beim Kauf Karten für Mitteleuropa bei. Teilweise sind sogar im Navi komplette Reiseführer für europäische Metropolen integriert, die neben so genannten 'points of interest' auch Hintergrundinformationen zur jeweiligen Stadt liefern.
  • Allein bei günstigen Navis kann es noch vorkommen, dass außer der Deutschlandkarte nichts enthalten ist und weiteres Navi-Material teuer dazugekauft werden muss.
  • Reisen Sie zum Beispiel oft nach Osteuropa, lohnt es sich, im Vorfeld abzuklären, ob der Hersteller überhaupt Karten für diese Länder anbietet.
  • Auch bei der Benutzung eines mobilen Navigationsgeräts als Fußgänger oder Fahrradfahrer muss auf besonders detailreiche Karten geachtet werden. Nicht in allen Karten sind Fußgänger- und Fahrradwege eingespeist. Informationen zum beigelegten Kartenmaterial finden sich auf der Homepage des Navi-Herstellers sowie in Navi-Testberichten auf decido.de.
  • Generell unterscheidet man zwischen Onboard-Navis - das Kartenmaterial befindet sich auf einem internen Speicher im Navi oder wird durch Einlegen einer Speicherkarte/CD/DVD verfügbar gemacht und Offboard-Navis - die Routeninformationen müssen jedes Mal erneut gebührenpflichtig von einem Zentralrechner abgerufen werden.
Tipp: Nur wenn Sie die Navigationsfunktion sehr wenig nutzen, z. B. auf dem Handy, lohnt die Offboard-Variante. Ansonsten übersteigen die Kosten für die häufige Informationsabfrage schnell die Kosten eines günstigen Navigationsgeräts. Einsteigernavis sind mittlerweile schon für unter 100 Euro erhältlich.

Displaygröße, Routing und Zusatzfunktionen ...

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Hinsichtlich der Ausstattungsmerkmale wie Größe, Darstellung und Übersichtlichkeit des Displays, Routing per Stimme, Spracheingabe sowie Funktionen wie TMC sind die Unterschiede zwischen den Navis ähnlich groß wie der Preisunterschied.

  • Einfache Navigationsgeräte bieten nur eine zweidimensionale Pfeildarstellung der Route. Mittlerweile ist diese meist farbig gestaltet. Das Navi warnt nicht vor Staus.
  • Mittelklassenavis zeigen die Route dreidimensional und farbig an. Bei manchen Navigationsgeräten kann man die Karte auch horizontal bzw. vertikal kippen. Das Routing per Stimme erfolgt entweder über eine vom Hersteller voreingestellte Stimme oder lässt sich nach Wunsch auf eigene Vorlieben einstellen. Spracheingaben, z. B. von Adressen, sind in der Regel nicht möglich. TMC-Funktionen können meist durch ein kostenpflichtiges Upgrade und den Zukauf des entsprechenden Empfängers integriert werden.
  • Top-Navis bringen diverse Darstellungs- und Ansagemöglichkeiten mit. Teilweise lotsen sogar Promi-Stimmen durch den Verkehr (z. B. fakultativ bei TomTom). Eingaben, z. B. von Start- und Zielpunkten, sind mittels Touchscreen oder per Stimme möglich. Viele Navigationsgeräte sind zusätzlich mit einer Freisprechoption ausgestattet und/oder dienen als Multimedia-Player für Musik und Videos. TMC gehört zur Grundausstattung.
Tipp: Informieren Sie sich bitte in Navi-Testberichten über die Lautstärke und Deutlichkeit der Ansagen, sowie die Handhabung des Navis - angefangen von der Start- und Zielangabe, über die Auswahl verschiedener Darstellungs- und Stimmversionen, bis hin zur Steuerung sogenannter 'Extras'. Ob eine Stimme zu schrill oder eine Karte zu überfrachtet und unübersichtlich ist, kann nur schwer pauschal angeben werden. Es entscheidet der persönliche Geschmack.

Akkuleistung und Stromversorgung ...

Bei manchen mobilen Navigationsgeräten reicht die Akkuleistung nur für einen Kurztrip: Nach zwei bis drei Stunden geht ihnen der Saft aus. Da auch die Stromversorgung über den Zigarettenanzünder keine ideale Lösung ist (Vorsicht: Kabelsalat!), sollten Sie sich vor dem Kauf über die Betriebsdauer des Navis informieren. Angaben hierzu befinden sich auf den Navi-Herstellerseiten sowie in Navi-Testberichten. Fest installierte Navigationsgeräte werden automatisch über das Bordsystem mit Strom versorgt.

'Preisroute' berechnen ...

Komfort, Qualität und Leistung haben zweifellos ihren Preis. Für gute mobile Navigationsgeräte zahlen Sie im Durchschnitt zwischen 150 und 400 Euro, für fest eingebaute Navis mindestens 1.000 Euro. Die einzelnen Preisklassen im Überblick:

  • Navis der unteren Preisklasse schonen nur auf den ersten Blick den Geldbeutel. Häufig ist der teure Zukauf von Karten oder die kostenpflichtige Abfrage von Informationen nötig. Ein einfaches Navigationsgerät (mobil) kostet im Schnitt zwischen 100 bis 150 Euro. Fest installierte Einsteiger-Navis gibt es für rund 700 Euro.
  • Geräte der Mittelklasse bieten Ihnen ein erheblich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und umfangreichere Funktionen. Ein gutes, mobiles Mittelklasse-Navi liegt bei ca. 200 bis 600 Euro. Die stationäre Variante schlägt mit rund 1.000 Euro zu Buche. Ein gutes, navigationsfähiges Handy ist für rund 250 Euro im Handel erhältlich.
  • Top-Navis verbinden intuitive Bedienbarkeit mit vielen Extras. Sie sind technisch sehr gut ausgestattet und bieten häufig herstellerseitig die Möglichkeit zu kostenlosen Updates, beispielsweise das Kartenmaterial betreffend. Ferner können die Navis meist auch als Multimedia-Player, Freisprechanlage und/oder City-Guide eingesetzt werden. Ein Top-Navi ist ab 500 Euro (mobil) bzw. knapp 2.000 Euro (stationär) erhältlich.

Die bekanntesten Hersteller ...

Falls Sie sich für den Kauf eines Markengeräts entscheiden, finden Sie hier eine Auswahl der bekanntesten Hersteller.

  • TomTom, Navman, Navigon, Falk, Medion, Siemens, Blaupunkt, Becker, Garmin

Ausstattungsmerkmale und Funktionen

Hier die gängigsten Ausstattungsmerkmale und Funktionen von Navigationsgeräten.

Die Handhabung ...

Ein Navigationsgerät, das die Routenberechnung in den Untiefen seines Menüs versteckt und sich nach der Angabe von Start- und Zielpunkt erst einmal knapp zehn Minuten für die Berechnung zurückzieht, taugt natürlich nichts. Doch auch solche Navis befinden sich noch auf dem Markt. Daher gilt hinsichtlich der Navi-Handhabung: Besser einmal zu viel hinschauen als einmal zu wenig.

  • Achten Sie beim Navi-Kauf darauf, dass die Eingabe von Start und Ziel benutzerfreundlich gestaltet und intuitiv bedienbar ist - zum Beispiel mittels Touchscreen. Manche Navis sind zu berührungsempfindlich - andere sind nahezu resistent gegen jede Art von Eingabebemühung. Viele Navigationsgeräte bieten ähnlich dem T9-System des Handys eine intelligente Adresseingabe an. Sollten Sie die Möglichkeit haben, das Navi vor dem Kauf einmal zu testen, versuchen Sie doch anhand Ihrer Anschrift Ihr Glück.
  • Auch die Eingabe per Stimme hilft nur weiter, wenn das Navi ihre Ansage auch versteht und umsetzen kann. Ein kleiner Praxistest schadet also nicht, entweder aus zweiter Hand in Form von Navi-Testberichten oder selbst durchgeführt.
  • Wie gut sind so genannte 'points of interest', wie Tankstellen, Restaurants und Hotels integriert? Sind die Angaben aktuell und einigermaßen vollständig, oder sind nur Lieblingsrestaurants des Herstellers enthalten?
  • Manche Navigationsgeräte verfügen über Sonderfunktionen und lassen sich zum Beispiel als Freisprechanlage nutzen. Doch wie einfach sind diese Navi-Extras anzusteuern und zu bedienen? Und was taugen Sie in der Praxis? <b><a href="http://www.decido.de/testberichte_1025_navigationssystem.html">Navi-Testberichte</a></b> geben Aufschluss.
  • Ist Ihr Navigationsgerät TMC-fähig, warnt es Sie auch vor Staus und Gefahren auf der Straße. Dynamische Navigationssysteme leiten den Fahrer auf Wunsch um bzw. schlagen automatisch eine alternative Route vor.

Zielführende Technik ...

Hier haben wir für Sie noch ein paar Hintergrundinformationen zur GPS-Technik und Routenberechnung zusammengetragen. Diese sind grob vereinfacht und sollen nur einen kleinen Einblick liefern:

Positionsbestimmung - Wo bin ich? Das GPS besteht aus 24 Satelliten. Jeder Satellit sendet ein Signal aus, das die aktuelle Position sowie den Zeitpunkt des Versands enthält. Zudem gibt er Informationen zur Umlaufbahn an.

Routenberechnung - Wo geht es lang? Eine Route setzt sich aus einer Aneinanderreihung von bestehenden Wegpunkten in einer bestimmten Reihenfolge zusammen, die von der Navigationssoftware berechnet werden. Das Navi verarbeitet unterwegs ständig neue Satelliten-Signale zur Positionsbestimmung sowie laufende Informationen (bereits zurückgelegter Weg etc.) und setzt sie in Beziehung. So werden Fahranweisungen ermöglicht.

Mehr Sicherheit für unterwegs ...

Nicht nur lästige Staus, auch Gefahren können mit Hilfe eines Navigationsgeräts schnell erkannt und umfahren werden. Was das zu schnelle Fahren anbelangt, sollten Sie sich allerdings selbst zügeln.

TMC - Staus und Gefahren geschickt umfahren. Navigationssysteme, die TMC verwenden, erhalten automatisch über den RDS-Unterträger von UKW-Sendern Informationen zu Staus, Gefahren und Behinderungen. Man unterscheidet zwischen dem freeTMC, der als kostenloser Dienst in Deutschland läuft, und dem TMCpro, der für den Navi-Hersteller kostenpflichtig ist und auf mehr Informationen zugreifen kann, da es viele private und lokale Sender mit einbezieht. Egal welche Variante: Im Bedarfsfall berechnet das Navigationsgerät auf Wunsch eine Alternativroute und entlastet den Fahrer in Stress-Situationen.

'Points of interest' - Blitzerwarnung legal? Zudem gibt es bei vielen Navigationssystemen (meist durch Update bzw. Erweiterung der Software) integrierte Blitzerwarnungen. Diese sind nicht nur umstritten, sondern befinden sich auch rechtlich in einer Grauzone. In der Schweiz sind solche Systeme sogar ausdrücklich verboten! Fakt ist: Listen, die stationäre Blitzer ausweisen, gibt es für Navis der meisten großen Hersteller. Sie schlagen Alarm, sobald man sich einem 'Starkasten' nähert. Da noch nicht abschließend geregelt ist, wie die rechtliche Lage in Deutschland aussieht, ist von der Verwendung abzusehen. Darauf weißt auch der ADAC hin.

Tipp: Eine angepasste und bedachte Geschwindigkeit hilft mehr als ein teures Blitzerwarnsystem, das Sie womöglich in rechtliche Schwierigkeiten bringt. Manche Navigationsgeräte helfen bei der Einhaltung der Höchstgeschwindigkeiten, indem sie sie für die gewählte Route angeben.

Experten-Tipps

Abschließend eine kurze Zusammenfassung der Navi-Kaufkriterien. Außerdem haben wir Ihnen nützliche Pflegetipps zusammengetragen, damit Sie lange Freude an Ihrem Navi-Neukauf haben. Wir wünschen Ihnen eine zielgenaue und
sichere Fahrt!

Navi-Kaufkriterien

Typ

  • Ein navigationsfähiges Handy ist für alle zu empfehlen, die sich nur äußerst selten lotsen lassen wollen. Es verfügt nur über die grundlegendsten Funktionen.
  • Günstige mobile Navigationsgeräte sind mittlerweile schon ab circa 100 Euro erhältlich. Sie leisten zuverlässige Dienste, verfügen aber in der Regel nicht über Zusatzfunktionen wie TMC.
  • Teure mobile Navigationsgeräte bieten neben einer umfangreichen Routenberechnung und einfachen Handhabung etliche Extras. Diese beinhalten in der Regel TMC. Zudem können sie unter anderem über City-Guides europäischer Metropolen verfügen und als Freisprechanlage oder Multimedia-Player fungieren.
  • Fest eingebaute Navigationsgeräte sind teurer als mobile Lösungen. Da sie unterwegs auch auf Daten wie die aktuelle Geschwindigkeit zugreifen können, sind die Berechnungen - besonders im Falle eines schwachen oder ausgefallenen GPS-Signals - zuverlässiger.
Kartematerial
  • Achten Sie darauf, von welchen Ländern das Kartenmaterial automatisch mitgeliefert wird. Bei fast allen Navis sind Karten für Mitteleuropa dabei.
  • Für Fußgänger und/oder Radfahrer ist es wichtig, dass die Karten detailliert genug sind.
  • Wer häufig in die Ferne schweift, sollte vor dem Kauf abklären, ob es Karten für sein Wunschland gibt und wie viel diese kosten.
  • Generell sollten Sie sich vor dem Navi-Kauf über die Aktualität der Karten sowie die Kosten für eventuelle Updates informieren.
Akkuleistung
  • Besonders mobile Navigationsgeräte sollten über eine ausdauernde Akkuleistung verfügen. Eine externe Stromversorgung, zum Beispiel über den Zigarettenanzünder, ist aufgrund des Kabelgewirrs nicht zu empfehlen. Fest eingebaute Navigationsgeräte erhalten automatisch über das Bordsystem des Autos Strom.
Sicherheit
  • Stauwarnungen mittels TMC sind hilfreich, zumal vom Navi auf Wunsch automatisch eine Alternativroute errechnet wird. Leider ist die Funktion längst nicht bei allen Navis integriert.
  • Warnungen vor stationären Blitzern befinden sich in Deutschland in einer rechtlichen Grauzone. Daher rät der ADAC von der Verwendung solcher Navi-Zusatzmodule ab.

Navi-Pflegehinweise

Verlängern Sie die Lebensdauer Ihres Navigationsgeräts, indem Sie folgende Punkte berücksichtigen:

Originalzubehör

  • Verwenden Sie nur Navi-Originalzubehör und Software-Updates des entsprechenden Herstellers. Installieren Sie zum Beispiel Programme von Fremdherstellern aus dem Internet, erlischt für gewöhnlich die Garantie.
Reparaturen
  • Lassen Sie das Gerät im Fall der Fälle nur vom Fachmann reparieren. Ein eigenhändiger Eingriff führt ähnlich der Verwendung nicht-legitimierter Software zum Erlöschen der Garantie.
Reinigung
  • Reinigen Sie das Display nur mit einem Brillenputztuch oder einem weichen, flusenfreien Textiltuch und ohne harte Reinigungsmittel - natürlich während das Gerät ausgeschaltet ist. So vermeiden Sie Kratzer und einen eventuellen Kurzschluss.
Schutztasche
  • Besonders bei Outdoor-Navis sowie navigationsfähigen Handys sollten Sie eine Schutztasche verwenden, um das Navi vor witterungsbedingten Einflüssen zu schützen.

Glossar

Bluetooth

Bluetooth (Blauzahn) ist ein Funkübertragungs-Standard, der für die Kommunikation zwischen Netzwerk-Geräten entworfen wurde. Mittels Bluetooth können Daten schnell über Funk übertragen und ein allgemeines Kommunizieren zwischen verschiedenen Geräten ist möglich.

DATEX

Technologie und Standard zum Austausch von Verkehrsinformationen.

Dynamische Navigation

Navigation unter Einbeziehung aktueller Verkehrsinformationen. Das Navigationsgerät bietet auf Wunsch, anhand der Verkehrsinformationen (Stauwarnung etc.) eine Alternativroute an.

GDF

Abkürzung für "Geographic Data Format" - europäischer Standard für digitale Karten zwecks Beschreibung und Austausch von straßenbezogenen Daten.

GPRS

Abkürzung für "General Packet Radio Service" - paketorientierter Übertragungsdienst. Daten werden beim Sender in einzelne Pakete zerlegt, übertragen und erst beim Empfänger wieder zusammengesetzt.

GPS

Abkürzung für "Global Positioning System" - mit Hilfe von GPS-Satelliten ausgesendeten Signalen, wird die genaue Ortsbestimmung eines GPS Empfängers ermöglicht.

GSM

Abkürzung für "Global System for Mobile Communications" - volldigitaler Mobilfunknetz-Standard. Wird hauptsächlich für Telefonie, aber auch für leitungsvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen verwendet.

Gyroskop

Ermöglicht die Messung der Längs- und Querbeschleunigung. Mit Hilfe der Daten, kombiniert mit der absoluten Geschwindigkeit und den absoluten GPS-Daten ist eine sehr präzise Positionsbestimmung möglich.

Individuelle Karte

Karten, die entsprechend den persönlichen "points of interest" erweitert wurde.

Intelligente Adresseingabe

Nach der Eingabe eines Buchstabens werden nur die Buchstaben angezeigt, die in der direkten Abfolge möglich sind, ähnelt dem T9-System beim Handy.

Offboard-Navigation

Berechnung der Route findet auf einem Server außerhalb des Endgerätes statt und wird dann zum Gerät übertragen. Das ist im Allgemeinen kostenpflichtig.

Onboard-Navigation

Berechnung der Route findet auf dem Endgerät statt.

PDA

Abkürzung für "Personal Digital Assistant" - kleiner, tragbarer Computer.

PNA

Abkürzung für "Portable Navigation Assistant" - mobiles Navigationsgerät.

POI

Abkürzung für "points of interest" - deutsch: "Orte von Interesse", z.B. Tankstellen, Freizeitparks oder Aussichtspunkte.

Plug & Play

Gerät, das sich leicht installieren lässt und mittels Saugnapf-Halterung an der Windschutzscheibe angebracht wird. Oft muss dazu nur ein einziger Stecker angeschlossen werden. Gefahr: Gerät kann sich bei Unfällen leicht lösen.

RDS

Abkürzung für "Radio Data System" - ermöglicht die Übermittlung von Zusatzfunktionen wie Stauwarnungen aus dem Radio.

Routing

Berechnung der optimalen Strecke zwischen Start und Ziel.

TMC

Abkürzung für "Traffic Message Channel" - digitaler Radiodienst zur Übertragung von Verkehrsstörungen an ein TMC-fähiges Empfangsgerät. Man unterscheidet zwischen dem kostenfreien freeTMC und dem kostenpflichtigen TCMpro.

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