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Kaufberater Digitalkameras – Das müssen Sie wissen

Nikon D800Ratgeber für digitale Kompakt- und Systemkameras

 

Digitalkameras reichen in ihrer Preisspanne von knapp unter 100 Euro bis hin zu vierstelligen Beträgen, aber welches Gerät ist das richtige? Der folgende Ratgeber beantwortet zehn wichtige Fragen rund um den Kauf einer neuen Digitalkamera – und noch mehr.

 

 

 

Begriffsdefinition

Zunächst ein kurzer Überblick, um Unklarheiten zu beseitigen: In einer digitalen Kompaktkamera sind (in der Regel) alle Elemente fest verbaut, außerdem arbeitet sie spiegellos – ganz so wie die spiegellose Systemkamera, die auch als DSLM bezeichnet wird. Bei ihr sind allerdings Bauteile wie das Objektiv wechselbar. Eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) ist technisch mit einer DSLM vergleichbar, allerdings befindet sich in ihrem Inneren ein Spiegelsystem, das den Korpus der DSLR deutlich größer und schwerer macht.

 

Canon Powershot SX280 HSWann eignet sich eine digitale Kompaktkamera?

Unter diesem Begriff verstehen die meisten potenziellen Käufer eine einfache spiegellose Digitalkamera. Sie sind oft nur etwas breiter als eine Handfläche und wiegen zwischen 150 und 200 Gramm – also etwas mehr als ein aktuelles Smartphone. Das kompakte Innenleben lässt selbstverständlich keine allzu hochwertige Technik zu, so dass die letztendliche Bildqualität nicht mit den spiegellosen Systemkameras mithalten kann (dazu mehr im nächsten Abschnitt). Aber: Gute Kompaktkameras gibt es bereits für weniger als 200 Euro, außerdem lassen sie sich problemlos überall hin mitnehmen. Sie sind daher die idealen „Urlaubskameras“. Interessant ist hier anzumerken, dass es auch Modelle gibt, die wasserdicht sind. Diese bewegen sich preislich zwar auf einem höheren Niveau, sind aber für den Strandurlaub eine gute Wahl. In ihren Funktionen, der Bildqualität und auch der Güte der Verarbeitung sind sie jedoch eingeschränkt.

 

Wann ist eine Systemkamera die richtige Wahl?

Eine spiegellose Systemkamera – auch DSLM (Digital Single Lens Mirrorless) genannt – arbeitet ähnlich wie eine Spiegelreflexkamera (DSLR). Hochwertige Geräte können daher auch an die Ergebnisse der DSLRs herankommen. Durch die deutlich besseren Objektive und die größeren Sensoren im Inneren der Kamera im Vergleich zur Kompaktkamera entstehen Bilder, deren Qualität weitaus besser ausfällt. Außerdem kann das Objektiv bei der DSLM gewechselt werden, was bei einer Kompaktkamera (in der Regel) nicht möglich ist. Da das Objektiv eine entscheidende Rolle bei der letztendlichen Güte der Bilder und Videos spielt, ist eine DSLM oder DSLR also die richtige Wahl für alle Hobby-Fotografen (oder professionelle Anwender), welche auf eine hohe Bildqualität Wert legen. Gegenüber der Kompaktkamera kostet die Systemkamera aber auch deutlich mehr: Günstige Geräte fangen bei 300 Euro an, teurere Modelle erreichen locker die 1.000-Euro-Grenze. Wer möchte, kann für professionelle Spiegelreflexkameras noch deutlich mehr Geld ausgeben.
 

Welche Kamera ist für Einsteiger geeignet?

Wer keine Zeit oder Lust hat, sich in die Feinheiten der Fotografie einzulesen, ist mit einer Kompaktkamera gut beraten. ISO-Werte, Brennweiten, Lichtstärken und Blendenöffnungen sind dann Fachbegriffe, um die sich der Anwender nicht weiter kümmern muss. Die meisten Kompaktkameras kommen mit diversen Automatikfunktionen an Bord in den Handel. Diese übernehmen die Einstellungen für das gerade im Sucher befindliche Motiv, so dass Helligkeit, Kontrast und andere Werte anschließend stimmen. Dies beeinträchtigt zwar die Funktionen einer Kompaktkamera – denn Raum für künstlerische Entfaltung bleibt offensichtlich kaum –, aber den Gelegenheitsfotografen dürfte dies nicht weiter stören. Eine Alternative sind günstige spiegellose Systemkameras, welche ebenfalls über eine automatische Korrektur der wichtigen Werte verfügen. Die schwereren und größeren Spiegelreflexkameras sind hingegen weniger gut geeignet, da sich dieses Segment insbesondere funktionstechnisch eher an ambitioniertere Fotografen richtet.

 

Testberichte aktueller Digitalkameras >

Canon EOS M mit ZubehörWie wichtig sind die Megapixel?

Diesem Wert sollte keine zu hohe Bedeutung beigemessen werden. Für das Marketing klingen hohe Megapixel-Werte gut, aber in der Praxis hat diese Zahl kaum Aussagekraft über die letztendliche Bildqualität. Der Wert gibt nur an, in welcher Auflösung in Bild maximal vorliegen kann. Bei einer Digitalkamera mit zwei Megapixeln wären das beispielsweise 1.600 * 1.200 Pixel (was ausgerechnet 1.920.000 Pixel, also in etwa zwei Millionen Pixel, ergibt). Ein großes Bild muss aber noch lange nicht qualitativ hochwertig sein. Dies gilt sowohl für Kompaktkameras als auch DSLRs oder DSLMs. Auch lässt der Megapixel-Wert keinerlei Rückschluss auf die Qualität der Videos zu, denn auch Kameras mit niedrigen Werten können HD-Videos in 1.920 * 1.080 Pixeln aufnehmen. Wer nicht professionell fotografiert, ist normalerweise ab etwa acht Megapixel gut beraten, spiegellose Systemkameras für Einsteiger schaffen bereits 20 Megapixel.

 

Wie wichtig ist das Objektiv?

Für hochwertige Bilder gibt es kaum ein wichtigeres Bauteil. Bei Objektiven für DSLMs und DSLRs sollte auf diverse Faktoren geachtet werden: Die Lichtstärke etwa sollte möglichst hoch ausfallen, was rauscharme Bilder auch bei Dunkelheit erlaubt. Weiterhin ist es wichtig, dass ein Objektiv eine hohe Auflösung auch in den Ecken und an den Rändern des Bildes zulässt. Praktisch ist ein optischer Bildstabilisator: Damit lassen sich Bewegungen während der Aufnahme eines Bildes kompensieren, so dass die Fotos nicht verwackelt sind. Eine gleichmäßige Helligkeitsverteilung, die für eine homogene Lichtverteilung auf dem Bild sorgt, ist ebenfalls ein wichtiges Merkmal eines guten Objektivs. Leider lassen sich einige dieser Anforderungen nicht an technischen Datenblättern ablesen, so dass hier am besten vor dem Kauf getestet werden sollte. Eine Alternative sind seriöse Tests von Fachzeitschriften.

 

Pentax K-30 mit ZubehörWelche Bedeutung hat der Sensor einer Kamera?

Neben dem Objektiv ist dieses Bauteil maßgeblich für die Bildqualität verantwortlich. Beim Kauf einer Systemkamera empfiehlt es sich, auf einen APS-C-Sensor zu achten: In der Regel sind sie 22,5 * 15 Millimeter groß. Sie liefern derzeit (Stand: Februar 2014) Auflösungen von bis zu 24 Megapixeln und erzielen hervorragende Ergebnisse sowohl bei Fotos als auch Videos. Eine Alternative sind Micro-Four-Thirds-Sensoren, die vor allem in Kameras der Hersteller Olympus und Panasonic zum Einsatz kommen. Sie erzielen ähnliche Ergebnisse wie die APS-C-Sensoren und sind daher sowohl für Anfänger als auch Profis eine gute Wahl. Selbst erreichen, wechseln oder anderweitig bearbeiten können Käufer den Sensor übrigens nicht. Anders als beim Objektiv kann dieses Bauteil also nicht im Nachhinein „korrigiert“ werden. Vor dem Kauf gilt es also, auf dieses Merkmal zu achten.

 

Wie viele Bilder passen auf eine Digitalkamera?

Das hängt natürlich von der Auflösung und der Speicherkapazität der gewählten Kamera ab. Bilder im JPG-Format nehmen dabei deutlich weniger Speicherplatz ein als RAW-Fotos, welche jedoch für die Nachbearbeitung per Photoshop oder ähnlichen Programmen wesentlich besser geeignet sind. Die allermeisten Digitalkameras werden gleich mit einer SD-Karte ausgeliefert, auf der weitere Fotos gespeichert werden können. Beim Kauf sollte dabei möglichst eine Kamera gewählt werden, die mit einer breiten Variante an SD-Karten kompatibel ist – also auch microSD-Karten oder microSDXC-Karten. Weiterhin nehmen Videos sehr viel Speicherplatz weg, so dass bei längeren Fotosessions ohne SD-Karte darauf verzichtet werden sollte. Falls möglich, kann bei Speicherknappheit eine temporäre Reduktion der Auflösung Abhilfe schaffen.

 

Sony Cyber-SHOT DSC-TX30LWas brauche ich als „Schnappschussfotograf“?

Wer häufig spontane Momente festhält und nur selten stille Motive einfängt, sollte auf einen möglichst schnellen Autofokus achten. Dieser Wert wird in Sekunden angegeben – jegeringer der Wert, desto besser. Kompakt- oder Systemkameras, die länger als eine Sekunde für das Scharfstellen des Motivs benötigen, sind unter Umständen bereits zu langsam. Gute, aber auch entsprechend teure Geräte finden die nötige Schärfe in 0,3 Sekunden. Wichtig ist dabei auch eine möglichst kurze Auslöseverzögerung. Auch hier lassen sich die entsprechenden Daten in der Produktbeschreibung einer Kamera finden. Empfehlenswert für anspruchsvollere Nutzer ist außerdem ein Objektiv mit einem optischen (!) Bildstabilisator, da das bereits erwähnte Verwackeln sonst die Freude am Foto erheblich trübt.

 

Was hat es mit der Brennweite auf sich?

Die Brennweite wird bei jeder Digitalkamera angegeben, obwohl es sich streng genommen um eine Eigenschaft des Objektivs handelt. Als Einheit hat sich dabei mm KB – Millimeter Kleinbild – eingebürgert. Klassische 35-Millimeter-Kleinbildfilme mit einem Bildformat von 36 * 24 Millimetern werden genutzt, um eine Art Vergleichbarkeit herzustellen. Je höher die angegebene Brennweite ausfällt, desto stärker wird der anvisierte Bildausschnitt vergrößert. Umgekehrt heißt das, dass niedrige Brennweiten einen größeren Ausschnitt zeigen. Der Wert wird in Millimetern oder dem Zoom-Faktor angegeben: 50 Millimeter entsprechen ungefähr dem Sichtfeld eines Menschen, bei 100 Millimetern wäre der Ausschnitt also in etwa doppelt vergrößert. Ein Objektiv mit 25 Millimetern Brennweite hingegen verkleinert alle Objekte um die Hälfte, was dann auch dazu führt, dass ein doppelt so großer Bildausschnitt auf das Foto passt. Optimal sind Zoom-Objektive, welche variable Brennweiten besitzen. 18 bis 55 Millimeter beispielsweise sind beliebte Objektive für Systemkameras mit einem ungefähr dreifachen Zoom (da 55/18 etwa 3 ergibt).

 

Welche modernen Features könnten hilfreich sein?

In den letzten zwei Jahren hergestellte Kompakt- und Systemkameras können auch über WLAN verfügen. Das ist insbesondere für Anwender hilfreich, die viele Bilder problemlos auf einen Computer oder ein Tablet transferieren wollen. Anstelle von Datenübertragung per Kartenlesegerät oder USB-Steckplatz kann dann WLAN dienen, was praktischer und schneller ist. Weiterhin gibt es bereits Kameras, welche auf Android als Betriebssystem vertrauen. Diese können dann auch mit entsprechend gestalteten Apps aus dem Play Store von Google erweitert werden. Samsung ist einer der Vorreiter auf diesem Gebiet und hat einige Systemkameras mit Android im Angebot. Weitere Spielereien und Funktionen sind bei vielen neuen Kompakt- oder Systemkameras an Bord: Gesichtserkennung, Möglichkeiten zur Bildbearbeitung, kreative Bildgestaltungsfilter und vieles mehr.

Zum Preisvergleich digitale Kompaktkameras >

Zum Preisvergleich System- und Spiegelreflexkameras >

Laura Engelbrecht
Motto: "Be yourself, no matter what they say" (Sting, Englishman in New York) Über mich Das Leben ist zu kurz, um sich mit hässlichen Dingen zu umgeben - daher bin ich gerne kreativ und mache mir die Welt, wie sie mir gefällt! Fotografie, Kunst, Basteln und Dekorieren, Mode, Taschen … es gibt so viele Dinge die das Leben schöner machen. Außerdem bin ich bekennender Apple Freak. Teuer hin oder her, der neueste Schnickschnack muss sein.

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