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TV - LCD vs. Plasma – Ratgeber

Ratgeber – Hilfreiches Wissen zum Flachbildschirm-Kauf - LCD vs. Plasma

Sie suchen Ersatz für Ihren in die Jahre gekommenen Röhrenfernseher? Dann steht Ihnen eine schwierige Entscheidung bevor. Falls Sie noch zwischen der Entscheidung LCD-Gerät oder Plasma-TV schwanken, können wir Ihnen helfen.

Die decido-Redaktion hat für Sie recherchiert und gibt Ihnen eine Anleitung an die Hand, wie Sie das passende Gerät finden können.
  • In der Rubrik Wissensfundament und Ausstattung finden Sie alles Wissenswerte rund um den Vergleich 'LCD oder Plasma'. Mit diesem Wissen ist die bevorstehende Neuanschaffung ein Kinderspiel!
  • In der Rubrik Experten-Tipps finden Sie zusätzlich eine Zusammenfassung der wichtigsten Kaufkriterien und interessante Zusatzinformationen.
  • Abgerundet wird das Ganze durch das Glossar. Hier werden Fachbegriffe einfach erklärt.

Wissensfundament

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Welche Technik ist die bessere? Als Verbraucher stehen Sie wahrscheinlich ziemlich ratlos vor den flachen Fernsehern. Sollen Sie sich für ein LC-Display (LCD) entscheiden, das auch bei Computern und Notebooks zum Einsatz kommt oder ist die etwas ältere Plasma-Technik für Sie das Richtige?

LCD vs. Plasma ...
Trotz großer Fortschritte in der Technik haben beide Displaytechniken Vor- und Nachteile. Bei einer Gegenüberstellung - „LCD” vs. Plasma - können Sie diese leichter abschätzen. So finden Sie heraus, welches Gerät für Ihren Einsatzzweck das Passende ist.

Typ LCD-Fernseher Plasma-Fernseher
Bild
Beschreibung Höchste Auflösung und absolute Detailgenauigkeit machen das Fernsehen mit einem LCD zum Genuss. Extrem kleine Bildkristalle ermöglichen sogar eine gute Aussicht bei geringem Betrachtungsabstand. Wer auf großes Fernsehen steht, ist bei Plasma richtig. Dank der großflächigen Monitore wird der Heimkinoabend im abgedunkelten Wohnzimmer zum vollen Erfolg.
Vorteile
  • unempfindlicher gegenüber wechselnden Lichtverhältnissen
  • durch die meist matte Frontscheibe entstehen kaum störende Reflexionen
  • scharfe, lebensechte und helle Bilder
  • schlechterer Schwarzwert
  • eignet sich für Spielkonsolen oder den Anschluss eines PCs
  • geringe Wärmeabgabe, kein Lüfter erforderlich
  • niedriger Stromverbrauch
  • besser für einen Filmabend im abgedunkelten Wohnzimmer
  • in völliger Dunkelheit ist der Kontrast und der Schwarzwert besser
  • natürliche Hautfarben
  • eignet sich für Spielkonsolen oder den Anschluss eines PCs
Nachteile
  • bei aktuellen LCDs gibt es keine nennenswerten Nachteile
  • ältere Modelle kämpfen noch mit leichten Defiziten im Bereich Kontrast und Unschärfe bei bewegten Bildern
  • erst ab einer Bilddiagonale von 37 Zoll (94 cm) erhältlich
  • es kann zum berüchtigten "Einbrennen" kommen
  • hohe Wärmeabgabe, meist Lüfter erforderlich
  • hoher Stromverbrauch

Hinweis: Die Qualität eines Fernsehers hängt stark vom einzelnen Modell ab. Aus diesem Grund sollten Sie unsere Testberichte lesen, um zu erfahren, wie gut ein Gerät wirklich ist. Ein pauschales Urteil, „LCD” ist besser als Plasma oder umgekehrt, ist daher nicht berechtigt.

Lebensdauer laut Hersteller ...
Die Lebensdauer eines Flachbildfernsehers gehört zu den viel diskutierten Themen beim Kauf. Welches Gerät lebt länger - „LCD” oder Plasma? Wird diese Angabe genauer unter die Lupe genommen, wird eines schnell klar, beide Geräte enttäuschen nicht.

  • Bei LCD-Fernsehern gibt der Hersteller durchschnittlich eine Lebensdauer von 60.000 Stunden für die Hintergrund-Beleuchtungs-Einheit an. Das bedeutet, bei einer theoretischen täglichen Laufzeit von 8 Stunden an 7 Tagen in der Woche nach etwa 20 Jahren die Hintergrundleuchte ausfallen kann. Diese Einheit kann allerdings bei vielen Geräten ausgetauscht werden.
  • Bei Plasma-Fernsehern reduziert sich laut Hersteller die Leuchtkraft im Durchschnitt nach etwa 30.000 Stunden bei 100% weiß um ca. 50%. Das bedeutet, dass bei einer theoretischen täglichen Laufzeit von 8 Stunden an 7 Tagen in der Woche nach etwa 10 Jahren die Leuchtkraft der Plasmazellen erkennbar dunkler wird.

Große Klasse ...
Wer träumt nicht von einem sagenhaft großen Fernseher im eigenen Wohnzimmer. Wenn dieser dann noch flach wie eine Flunder an die Wand hängt - umso besser. In welchen Größen die beiden Konkurrenten erhältlich sind, haben wir für Sie ermittelt:

  • Die Bildschirmdiagonalen bei LCD-Fernsehern liegen zwischen 32 und 45 Zoll, das entspricht einer „Bildschirmdiagonale” von 81 bis 114 cm.
  • Die Bildschirmdiagonalen bei Plasma-Fernsehern beginnen, abgesehen von wenigen Ausnahmen, bei 42 Zoll und erreichen teilweise sogar mehr als 61 Zoll, das entspricht einer „Bildschirmdiagonale” von 107 bis 155 cm.
Tipp: Wer einen Flachbildfernseher mit besonders großem Bildschirm möchte, ist mit Plasma-Displays besser bedient als mit LCD-Fernsehern, weil LCDs in größeren Formaten oft teurer sind.
Hinweis: Ein häufiger Fehler beim Kauf ist, dass Flachbildschirme zu groß gekauft werden. Stellen Sie sich vor dem Kauf einen Pappkarton in der Größe des Displays an der Stelle Ihres Wohnzimmers auf, an dem das Gerät zukünftig stehen soll. So vermeiden Sie eine böse Überraschung.

Mythos Stromverbrauch ...
Immer noch wird behauptet, dass ein Plasma Fernseher wesentlich mehr Strom verbraucht als ein LCD-Fernseher. Das ist allerdings so nicht ganz richtig. Der Stromverbrauch eines Plasma-Fernsehers kann extrem schwanken: Für überwiegend dunkle Bilder, wie etwa einem finsteren Horrorfilm, wird weniger Strom benötigt als für sehr helle Filmaufnahmen im Schneegestöber.

  • Im Schnitt liegt der Stromverbrauch der meisten Plasma-Bildschirme aber auf ähnlichem Niveau wie der eines LCD-Fernsehers. Ausschlaggebend ist in der Regel nur die Größe des Bildschirms.
Hinweis: Je größer der Bildschirm, desto mehr Strom benötigt ein Gerät.

Der preisliche Rahmen ...
Die „Bildschirmdiagonale” bestimmt maßgeblich den Preis eines Flachbildfernsehers. Aber auch Leistung und Qualität spielen bei der Preisgestaltung eine entscheidende Rolle.

  • LCD-TVs - Kleine LCD-Fernseher gibt es schon ab ca. 150 Euro. Mit der Größe steigt auch ganz klar der Preis. Hochwertige Giganten liegen im Bereich von 5.000 Euro.
  • Plasma-TVs - Hier liegen die kleinen Geräte im Preisbereich von ca. 800 Euro und die ganz Großen können bis zu 8.000 Euro kosten.
Hinweis: Achten Sie bei einem Preisvergleich - „LCD” vs. Plasma - darauf, dass die Produkte im Vergleich dieselbe „Bildschirmdiagonale” besitzen. Ansonsten vergleichen Sie Äpfel mit Birnen.

Die bekanntesten Hersteller ...
Hier die bekanntesten Hersteller für LCD- und Plasma-Fernseher:

  • LCD-TV - Samsung, Toshiba, LG Electronics, Sony, Philips, Grundig, Sharp, JVC, Panasonic
  • Plasma-TV - Panasonic, Samsung, LG Electronics, Philips, Pioneer, Grundig

Ausstattungsmerkmale und Funktionen

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Die Plasma- und LCD-Technologie unterscheidet sich im Wesentlichen durch die Art und Weise, wie die Bildpunkte im Monitor zum Leuchten gebracht werden. Weitere wissenswerte Unterschiede erfahren Sie hier.

Der LCD-Fernseher ...
Die Funktionsweise eines LCD-Fernsehers einfach erklärt: Der Bildschirm des LCD-TVs besteht aus Flüssigkristallen, die zwischen zwei Glasplatten liegen. Diese Kristalle lassen unter normalen Voraussetzungen Licht hindurch. Wird nun ein elektrisches Feld angelegt, verlieren die Kristalle die Eigenschaft der Lichtdurchlässigkeit. Durch Änderung der Spannung, ändert sich die Lichtdurchlässigkeit der Kristalle. Durch die weiße Hintergrundbeleuchtung des „LCD” entsteht zunächst ein Schwarz-Weiß-Bild. Mittel Farbfilterschichten werden den einzelnen Bereichen Farben zugewiesen. Große Vorteile dieser Technik: Der Bildschirm ist leicht, strahlungsarm und verbraucht wenig Strom.

Eingebrannte Bilder - Diese Gefahr besteht bei LCD-Fernsehern nicht.

Der Plasma-Fernseher ...
Die Funktionsweise eines Plasma-Fernsehers einfach erklärt: Plasma-Bildschirme erzeugen mit Hilfe von Leuchtstoffen verschiedenfarbiges Licht. Diese Leuchtstoffe werden von Plasma angeregt, die durch Gasentladungen entstehen. Plasma-Fernseher können deutlich hellere und kontrastreichere Bilder als herkömmliche TV-Geräte erzeugen und lassen sich in weitaus größeren Diagonalen herstellen. Trotz der großen Bildfläche sind Plasma-Geräte sehr flach und können daher wie Bilder an die Wand gehängt werden.

Eingebrannte Bilder - Bleibt ein Bild, wie das Senderlogo, längere Zeit auf dem Bildschirm, ist die Gefahr des Einbrennens sehr hoch. Wenn das passiert, verschwindet es unter Umständen auch beim Umschalten nicht wieder vollständig. Heutzutage bedeutet das aber nicht das Ende des Fernseh-Vergnügens. Die meisten Geräte können Einbrenneffekte verhindern. Auch Sie können das Risiko minimieren, indem Sie die Kontrast- und Helligkeitseinstellungen des Plasma-Displays anpassen - diese sind, wie Schärfe- und Farbwerte, werkseitig meist zu hoch eingestellt.

Experten-Tipps

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Wie schon erwähnt ist eine Aussage über empfehlenswert und nicht empfehlenswert grundlegend nicht vertretbar. Auf folgende Kriterien sollten Sie beim Kauf von beiden Varianten achten:

Kaufkriterien

  • Überlegen Sie genau, für welchen Zweck Sie den Flachbildfernseher einsetzen möchten. Auf diese Weise vermeiden Sie einen teuren Fehlkauf, mit nutzlosen Extras.
  • Um Ihren PC problemlos an Ihren neuen „LCD” anschließen zu können, müssen Sie darauf achten, dass ein VGA- oder DVI-Anschluss vorhanden ist.
  • Für die ultimative Bildqualität sollte ein DVI- oder HDMI-Anschluss vorhanden sein.
  • Achten Sie zudem auf das Kontrastverhältnis, dieses gibt den Unterschied zwischen hellen und dunklen Bildstellen eines Flachbildfernsehers an. Der Wert sollte bei 5.000:1 oder besser liegen.
  • Im Gegensatz zu Röhrenfernsehern sind LCD-Geräte wesentlich heller. Ein gutes LC-Display schafft 400 cd/m² und mehr. Ein gutes Plasma-Display schafft 1.000 cd/m² und mehr. Plasma-Geräte der Spitzenklasse schaffen sogar bis zu 1.500 cd/m².
  • Erfahren Sie Weiteres in den Testberichten auf decido - welche Geräte gut sind und auf was Sie beim Kauf achten sollten.

Zusatzinformationen

Anschlüsse - Wenn möglich, sollten Sie ein Gerät mit „HDMI” oder HDCP-kompatiblen DVI-Eingang kaufen. Das gewährleistet volle Kompatibilität mit HDTV-Tunern und den kommenden HD-DVD-Playern. Zudem sollten Sie darauf achten, dass der neue Fernseher über alle sonstigen Anschlüsse verfügt, die für Ihre vorhandenen Geräte notwendig sind. Auch ein USB-Anschluss ist von großem Vorteil, zum Beispiel um Ihre Digitalkamera oder eine externe Festplatte an den Fernseher anzuschließen.

Betrachtungswinkel - Der Betrachtungswinkel ist bei LCD- und Plasma-Fernsehern ein wichtiges Kaufkriterium. Es gibt an, wie schräg die Sicht auf den Bildschirm sein darf, ohne dass Einbußen bei der Bildqualität entstehen. Mit zunehmendem Blickwinkel verringern sich die Kontraste und es leidet die Natürlichkeit der Farben. Der Betrachtungswinkel sollte horizontal wie vertikal über 100 Grad liegen. Generell sind Plasma-Geräte blickwinkelunabhängiger als LCD-Fernseher.

Bild-in-Bild-Funktion - Die Bild-in-Bild-Funktion ermöglicht, während des laufenden Programms einen weiteren TV-Sender in einem kleineren Fenster einzublenden: So lässt sich beispielsweise beobachten, wann dort eine Werbeunterbrechung endet. Dafür ist allerdings entweder der Anschluss einer zweiten AV-Quelle oder eines so genannten Doppeltuners erforderlich.

Hauptschalter - Auch im Standby-Betrieb verbrauchen Flachbildfernseher Strom. Noch immer verfügen nicht alle Geräte über einen Hauptschalter, mit dem sie komplett vom Netz getrennt werden können.

HD-ready - Auf jeden Fall HD-ready. Egal für welche Technologie Sie sich entscheiden, das 'HD-ready'-Siegel sollte der Fernseher auf jeden Fall tragen. Nur so besitzt das Gerät auch die notwendigen Anschlüsse zur Wiedergabe von HDTV-Sendungen oder hochauflösenden DVDs. Grund: Hollywood besteht auf einem eingebauten Kopierschutz (HDCP) im Fernseher. Dieser soll verhindern, dass Raubkopierer Filme in hoher Qualität auf DVD brennen können. Den geforderten Kopierschutz haben nur Flachbildschirme mit dem Siegel 'HD-ready'. Ohne bleibt der Bildschirm schwarz. HDCP-verschlüsselte Filme werden per „HDMI” und per „DVI” übertragen, nicht aber über Scart-, S-Video- oder YUV-Kabel. Vermeintliche Schnäppchen ohne das Logo oder mit einem ähnlich klingenden Siegel wie etwa 'HDTV-kompatibel' oder ähnlichem sind also Geldverschwendung.

Hinweis: 'HD ready' heißt soviel wie 'bereit für hochaufgelöstes Fernsehen'. Das Logo bezieht sich dabei auf die Ausstattung eines Fernsehers. Es besagt aber nicht, dass das TV-Gerät automatisch eine gute Bildqualität liefert.

Seitenverhältnis - Mehr oder weniger haben alle Flachbildfernseher ein Breitwandbild von 16:9, was dem HDTV-Standard entspricht und dem Bildformat der meisten modernen Filme sehr nahe kommt. Das macht sie rechteckiger als die herkömmlichen, nahezu quadratischen 4:3-Monitore.

Ton - Die meisten Flachbild-Geräte haben seitlich angebrachte Lautsprecher. Es gibt aber vereinzelt auch reine Videodisplays, die weder über Lautsprecher noch über eingebauten TV-Tuner verfügen. Das bedeutet zusätzliche Ausgaben bei der Anschaffung.

Glossar

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Auflösung

Anzahl der Bildschirmpunkte (Pixel) in horizontaler und vertikaler Richtung.

Bildschirmdiagonale

Die Bildschirmdiagonale gibt die Größe von Fernsehgeräten an. Die Angabe erfolgt meist in Zoll - 1 Zoll entsprechen 2,54 cm.

DVI

Das DVI (Digital Video Interface) überträgt digitale Bildinformationen. DVI-D bedeutet, dass nur digitale Daten ausgegeben werden. DVI-I sorgt für analogen und digitalen Datentransfer in beiden Richtungen.

Dolby Digital

Dolby Digital ist ein digitales Mehrkanal-Tonsystem.

EPG

EPG (electronic programm guide) ist die digitale Variante einer gedruckten Programmzeitschrift für Fernsehprogramme und Radioprogramme im Fernseher integriert.

Full-HD

Mit Full-HD (vollständig hochauflösend) wird ein Fernsehgerät bezeichnet, das über eine reale physikalische Auflösung von 1920 x 1080 verfügt.

HD-Format

Hoch auflösendes Format.

HD-ready

HD-ready ist ein von der "European Information Industry Association (EICTA)" Anfang 2005 geschaffenes Label für Geräte, die hochauflösendes Fernsehen (HDTV) wiedergeben können.

HDCP

"High-Bandwidth Digital Content Protection" ist ein Kopierschutz der 2003 von Intel speziell für die digitale Bild- und Tonübertragung in der Unterhaltungselektronik entwickelt wurde, inzwischen aber fast überall bei der digitalen Bildübertragung eingesetzt wird.

HDMI

HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist die ultimative digitale Heimkino-Schnittstelle zur unkomprimierten Übertragung von Bild- und Toninformationen mit hoher Auflösung und hohen Datenraten. HDMI stellt eine Weiterentwicklung der gleichfalls digitalen DVI-Schnittstelle dar. Im Gegensatz zu DVI kann HDMI auch Tonsignale übertragen.

HDTV

HDTV steht für "High Definition Television" - hoch auflösendes Fernsehen und zeigt Konturen, Farben und Tiefenschärfe besser als der momentan übliche Standard PAL. Die HD-Signale bieten im Vergleich zu den PAL-Signalen eine 5-mal höhere Bildauflösung und können Dolby Digital Klang übertragen.

Kontrastverhältnis

Das Kontrastverhältnis ist ein in der Unterhaltungselektronik gebräuchlicher Messwert, um den relativen Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß darzustellen.

LCD

Die Abkürzung LCD steht für "Liquid Crystal Display" und bedeutet übersetzt "Flüssigkristallbildschirm".

PAL

PAL steht für "Phase Alternation Line" - Phasenwechsel nach jeder Zeile und bezeichnet eine in Europa verwendete Fernsehnorm. Diese Norm verfügt über eine Zeilenauflösung von 625 Zeilen, wovon nur 576 sichtbar sind.

Pixel

Ein Pixel ist das kleinste Element einer Rastergrafik.

Scart

Der Standard-Ausgang sorgt für die Verbindung zum Fernseher und überträgt das Bild und den Ton. S-VideoS-Video ist eine hochwertige Video-Verbindung, die Farb- und Helligkeitsanteile getrennt überträgt.

Seitenverhältnis

Das Seitenverhältnis beschreibt das Verhältnis von Bildschirmbreite zu Bildschirmhöhe.

YUV

YUV ist eine qualitativ hochwertige Analog-Verbindung. Ähnlich dem RGB-Signal wird die Videoinformation in drei Signale aufgeteilt und bietet damit ein klares, scharfes Bild. Das erste Signal überträgt die Helligkeitsinformation, die beiden Anderen die rote und blaue Farbinformation.