Fahrradcomputer im Test: Alle Daten im Blick
Fahrradcomputer sind im Trend. Während es jedoch einigen Radlern genügt, die aktuelle Geschwindigkeit oder die gefahrenen Kilometer abzulesen, haben andere Radsportler höhere Ansprüche an ihren Fahrradcomputer. Die besten Fahrradcomputer finden Sie im Test, dessen vollständige Version Sie kostenpflichtig bei STIFTUNG WARENTEST abrufen können.
Insgesamt 19 Fahrradcomputer wurden von STIFTUNG WARENTEST getestet - 13 einfache und 6 multifunktionale Fahrradcomputer. Zu 20% (bei den einfachen Fahrradcomputern sogar 30%) gehen die technischen Funktionen in die Gesamtnote ein, zu 25% die Lesbarkeit des Displays, zu 30% die Handhabung und zu 10% die Haltbarkeit. Die Schadstoffhaltigkeit zählt zu 5% und bei den multifunktionalen Fahrradcomputern zählt die mitgelieferte PC-Software noch zu 10%.
Montage und Installation
Montiert sind die Fahrradcomputer meist schnell: Den mitgelieferten Magneten an der Speiche befestigen, an der Gabel dann den dazugehörigen Sensor. Dieser sendet die Signale entweder per Kabel oder per Funk an den Computer, der am Lenker befestigt werden muss. In einigen Minuten ist der Fahrradcomputer am Rad montiert. Dann muss noch konfiguriert werden (Radumfang etc.) und die einfachen Fahrradcomputer können schon benutzt werden. Bei einem multifunktionalen Fahrradcomputer geht das nicht ganz so schnell: Schließlich muss bei diesem auch noch Software auf dem heimischen PC installiert werden, um in den Genuss aller Funktionen zu kommen (Streckenprofile, Trainingspläne etc.).
Die besten kabelgebundenen Fahrradcomputer
Kabelgebundene Fahrradcomputer haben den großen Vorteil, dass sie schon für recht wenig Geld zu haben sind. Die Spanne liegt zwischen 10 Euro und ca. 30 Euro. Platz 1 kann hier der Fahrradcomputer Sigma BC 1009 erringen: Er ist leicht und klein, besitzt ein überschaubares und leicht ablesbares Display und überzeugt durch Messgenauigkeit. Nicht viel schlechter ist der BBB BCP-03 Fahrradcomputer, der mit der leichtesten Handhabung im Test auftrumpft.
Die besten Fahrradcomputer mit Funkübertragung
Bei den Fahrradcomputern ohne Kabel holt sich der Sigma BC 1609 den Spitzenplatz. Dieser Fahrradcomputer kann an dank unterschiedlicher Profile mit zwei verschiedenen Rädern benutzt werden. Mit der besten Techniknote im Test, seinem übersichtlichen Display und Features wie Trittfrequenzmessung oder Stoppuhr erobert er den ersten Platz vor dem Ciclomaster CM 4.2, einem ebenfalls empfehlenswerten Fahrradcomputer, der sogar noch erweiterbar ist (mit einem Pulsmesser zum Beispiel).
Die besten multifunktionalen Fahrradcomputer
Der beste multifunktionale Fahrradcomputer im Test ist der Ciclomaster CM 8.3A Plus: Puls-, Trittfrequenz-, Kalorienverbrauchmessung, Geländehöhe und vieles mehr hat er im Angebot. Dazu eine sehr gute PC-Software und ein vergleichsweise günstiger Preis - im Test ist er der billigste Fahrradcomputer. Fast doppelt so teuer, dafür aber als einziger mit GPS-Funktion: Der Fahrradcomputer Garmin Edge 305 HR kann dank GPS Daten auch geographisch speichern.
Fazit
Falls Sie keinen Wert auf Pulsmessung u.ä. legen, kann Ihnen ein einfacher Fahrradcomputer schon sehr gute Dienste leisten. Für Multifunktionsgeräte legen Sie normalerweise fast das zehnfache auf den Tisch. Überlegen Sie also, für was Sie Ihren Fahrradcomputer hauptsächlich nutzen wollen.