Test Katzenfutter: Weniger ist mehr

Katzenfutter im Test 25.11.08, Quelle: STIFTUNG WARENTEST

Garfield ist nicht allein: Viele Katzen sind zu dick. Weil ihre Besitzer es zu gut mit ihnen meinen und weil die Empfehlungen auf den Katzenfutterpackungen nicht stimmen. Die Stiftung Warentest hat 39 Katzenfutter untersucht. test.de zeigt die besten Produkte und gibt Tipps für schlanke Miezen.

Was macht die richtige Katze froh?

Liebe geht durch den Magen. Auch bei Katzen. Doch zu viel Katzenfutter ist zu viel. Dickerchen à la Garfield können Diabetes bekommen und Herz-Kreislauf-Probleme. Wer sein Tier liebt, füttert das Katzenfutter wohldosiert. Eine erwachsene, gesunde Katze mit vier Kilogramm Körpergewicht braucht täglich nur etwa 230 Kilokalorien. Wichtig für den Stoffwechsel der Katze sind reichlich Eiweiß und Aminosäuren, Fett, wenig Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine.

Ein Katzenfutter liefert alles

Alleinfutter liefert das alles. Es muss so zusammengesetzt sein, dass eine erwachsene Katze damit rundum versorgt ist. Die Stiftung Warentest hat 39 Katzenfutter untersucht: 11 Trockenfutter und 28 Feuchtfutter wie Huhn in Soße oder saftige Rinderhäppchen mit Leber. 32 Katzenfutter sind im Test gut komponiert. Sie enthalten alle Nährstoffe im richtigen Verhältnis. Doch nur bei 12 Katzenfutter sind auch die Fütterungshinweise korrekt. Viele Anbieter empfehlen stattdessen zu viel des Guten.

Trockenfutter im Test: billig und gut<br />

Trockenfutter ist besonders preiswert. Eine Tagesration kostet zwischen 5 und 31 Cent. Ist die Katze gesund, spricht nichts gegen Trockenfutter. Vorausgesetzt das Tier trinkt genug Wasser. Alle Trockenfutter im Test sind ausgewogen komponiert. Sieben sind sehr gut. Darunter Schnucki von Aldi Nord, Minou von Aldi Süd und Coshida von Lidl. Sie kosten nur 5 bis 6 Cent pro Tag. Feuchtfutter ist wesentlich teurer. Preis für eine Tagesration: bis zu 3,23 Euro. Das billigste sehr gute Katzenfutter im Test, Yarrah Bio Pâté mit Huhn, kostet pro Tag 97 Cent.

Drei Katzenfutter sind im Test mangelhaft

Drei Katzenfutter patzen im Test dagegen bei der ernährungsphysiologischen Qualität. Bei dem Katzenfutter Almo Nature mit Thunfisch und Huhn fehlen wichtige Mineralstoffe, bei Fressnapf fit+fun Geflügel fehlen Vitamine und in Rewe ja! Zarte Stücke mit Geflügel steckt widerum zuviel Vitamin A. Die Folge: Testurteil mangelhaft für alle drei Katzenfutter. Mit diesem Futter ist eine Katze nicht optimal versorgt. Das Katzenfutter Almo Nature enthält beispielsweise kaum Kalzium. Das brauchen Katzen aber für ihre Knochen.

Zusatzstoffe sinnvoll

Zusatzstoffe werden oft verteufelt. Zu unrecht. Im Katzenfutter machen sie Sinn. Fehlen dem Fleischmix etwa Vitamine, müssen die Anbieter sie zusetzen. Ein positives Beispiel im Test ist das Katzenfutter Yarrah Bio Pâté. Obgleich als bio deklariert, setzt der Anbieter die Vitamine D und E zu und den Eiweißbaustein Taurin. Das ist gut so. Vitamine und Taurin halten Samtpfötchen gesund. Fehlt der Katze langfristig Taurin, kann das Tier erblinden. Taurin kommt nur in tierischem Gewebe vor. Es ist deshalb keine gute Idee, Katzen rein pflanzlich zu ernähren. Vegetarische Produkte wie Schlecki Schlemmerschmaus sind bestenfalls als Ergänzung geeignet.

Katenzenfutter-Tipps von STIFTUNG WARENTEST – so bleibt Ihre Katze gesund

* Abwechslung. Katzen sind wählerisch und konservativ. Sie bevorzugen das Katzenfutter, das sie von klein auf kennen. Sorgen Sie deshalb für Abwechslung. Füttern Sie Ihre Katze von klein auf mit verschiedenen Katzenfuttersorten. Wählen Sie verschiedene Geschmacksrichtungen. Dann fällt es leichter, das Nahrungsangebot zu variieren und Sonderangebote zu nutzen.

* Mischen. Gehen Sie beim Katzenfutterwechsel behutsam vor. Mischen Sie zunächst eine kleine Menge unter das gewohnte Fressen und steigern Sie den Anteil des neuen Katzenfutters nur allmählich.

* Aufteilen. Katzen sind penibel. Halten Sie Napf und Fressplatz immer sauber. Teilen Sie die Tagesration in mehrere Mahlzeiten auf. Mindestens zwei bis drei. Lassen Sie das Katzenfutter nicht lange offen stehen und entsorgen Sie die Reste.

* Zimmertemperatur. Feuchtfutter verdirbt schnell. Bewahren Sie angebrochene Katzenfutter-Dosen im Kühlschrank auf. Servieren Sie das Katzenfutter aber bei Zimmertemperatur.

* Wasser. Katzen brauchen viel Flüssigkeit. Mit Katzenfutter ist ein Teil ihres Bedarfs bereits gedeckt. Trockennahrung enthält degegen nur etwa 8 Prozent Wasser. Bieten Sie Ihrer Katze stets frisches Wasser an.

* Dicke Katzen. Hauskatzen neigen zu Übergewicht, besonders nach der Kastration. Verzichten Sie auf Belohnungshappen und Snacks. Füttern Sie Ihre Katze nur zu den gewohnten Fütterungszeiten.

* Übergewicht. Das Idealgewicht Ihrer Katze hängt natürlich von Rasse und Größe ab. Eine erwachsene Hauskatze sollte etwa 3 bis 6 Kilogramm wiegen. Faustregel: Wenn Sie die Rippen Ihrer Katze beim Streicheln kaum mehr ertasten können, ist das Tier zu dick.

* Bewegung. Stubenhocker setzen schnell Fett an, besonders bei zu viel Katzenfutter. Sorgen Sie für mehr Bewegung. Regen Sie Ihre Katze zum Spielen an oder führen Sie die Katze spazieren.

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Noah
Motto: Je mehr Action, desto besser! Über mich: Ich bin ein „Spielkind“ – schon immer gewesen. Zocke gerne mit Freunden am Tisch, genauso wie am Computer oder an der Konsole. „In echt“ mache ich außerdem allerlei Sport, gerne abwechslungsreich und saisonabhängig draußen - im Winter Skifahren (Abfahrt und Langlauf), im Sommer Skaten, Joggen, immer Fußball und Schwimmen. Da ich gerne mit Kindern arbeite, bin ich auch Jugendtrainer. Und Tiere mag ich auch – besonders meinen Mischlingshund Cameron.


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