Test Schulranzen: Die besten für Ihr Kind

Test Schulranzen: Die besten für Ihr Kind 09.04.09, Quelle: test.de

Je auffälliger der Ranzen, desto sicherer ist das Schulkind im Straßenverkehr. Leuchtende Mappen warnen Autofahrer. Im Handel sind sie allerdings oft Mangelware. STIFTUNG WARENTEST nennt die besten Schulranzen fürs Kind und gibt Tipps für den Kauf. Den vollständigen Testbericht können Sie unter test.de kostenpflichtig herunterladen.

Das Wichtigste: kräftig leuchten

Ein guter Schulranzen muss einiges können: optimal am Körper des Kindes anliegen, nicht drücken oder scheuern. Auch im Alltag sollte der er sich bewähren. Öffnen, Packen und Schließen darf für kleine Hände kein Problem sein. Das wichtigste aber: Der Schulranzen muss kräftig leuchten. Reflexstreifen und grelle Farbflächen sorgen dafür. Sie warnen Autofahrer bei Licht, Dämmerung und in der Dunkelheit.

Zwei Schulranzen fallen im Test durch

Ob Schulranzen diese Anforderungen erfüllen? Die Stiftung Warentest hat 12 Modelle untersucht. Fazit: Reflexstreifen hat fast jeder Schulranzen im Test, aber an fluoreszierenden Signalflächen wird gespart. McNeill Ergo-Light Compact und Step by Step by hama verzichten sogar ganz darauf. Für unscheinbare Schulranzen gibt es kein Pardon: Mangelhaft heißt es im Test für beide.

Jack Wolfskin Schoolmate Safety XT warnt am besten

In puncto optische Warnwirkung geht ein Schulranzen im Test mit leuchtendem Beispiel voran: Der Jack Wolfskin Schoolmate Safety XT. Mit 110 Euro ist dieses Modell eines der billigsten Schulranzen im Test. Leider schwächelt der Ranzen bei den Trageeigenschaften. Die Gurte sind ungünstig geformt und können an zarten Schultern scheuern. Ein Aktenordner passt nicht hinein.

Begrenzte Auswahl an Schulranzen<br />

Sicher ja, Optik naja: Das grelle Orange der Leuchtflächen 'beißt' sich oft mit den coolen Motiven der Ranzen, die Schulanfänger schick finden. Im Geschäft und bei Internetanbietern sind sichere Schulranzen deshalb oft Mangelware. Da hilft nur eins: Nicht beirren lassen und sich gegen den Nachwuchs durchsetzen.

Profis testen Schulranzen

Neben der Sicherheit standen auch andere Fächer auf dem Testplan der Schulranzen. Packen, Tragen, Auf- und Absetzen zum Beispiel. Diese Kriterien testeten wahre Profis: 23 Zweitklässler probierten vier Wochen lang die Schulranzen abwechselnd aus. Anschließend diktierten sie den Fachleuten Vorzüge und Mängel.

Wasserscheu und unangenehm

Am meisten ärgerten sich die kleinen Tester über den School-Mood Timeless II. Hing der Schulranzen auf normaler Höhe, drückte er auf Lendenbereich oder Gesäß. Zogen sie ihn höher, zwickten die Tragegurte unter den Achseln und scheuerten am Hals. Außerdem ist der Schulranzen wasserscheu. Schon nach einem kurzen Regenguss sind Fibel und Mathebuch nass.

Scout Maxi ohne Taschen

Brotdose, Trinkflasche, Brillenetui - was schnell zur Hand sein soll, gehört in die Seitentaschen. Alle Schulranzen im Test haben davon wenigstens zwei. Nicht so der ansonsten sehr beliebte Scout-Maxi. Er hat weder Außen- noch Seitentaschen. Einem kritischen Schüler fiel das sofort auf: 'Hat keine, brauch' welche' heißt es lapidar in den Testnotizen.

Tipps: Schulranzen kaufen

Tipps: Schulranzen tragen

Schulranzen aus dem Test bei decido finden

Scout Easy II (Testsieger; Testnote 1,8)
Scout Maxi (Testnote 1,9)
Sammies by Samsonite Optilight DIN (Testnote 2,0)
Scout Mega (Testnote 2,2)
DerDieDas Fliegengewicht (Testnote 2,4)
Herlitz Masters SL DIN (Testnote 2,4)
Jack Wolfskin Schoolmate Safety XT (Testnote 2,4)
Spiegelburg Ergo Style (Testnote 2,4)
McNeill Ergo-Light 900 (Testnote 2,5)
McNeill Ergo-Light Compact (Testnote 5,0)
Step by Step by hama (Testnote 5,0)