Testbericht Warmluftbürsten: Warme Luft für coole Locken
Sage und schreibe eine Million Warmluftbürsten kauften die Deutschen im Jahr 2010. Grund genug für die Stiftung Warentest, diese genauer unter die Lupe zu nehmen. Vier Bürsten im Test bekamen das Urteil "gut". Die teuerste Bürste ist von Rowenta und fiel durch. Die genauen Ergebnisse können Sie kostenpflichtig unter test.de herunterladen.
Mit einer Warmluftbürste können Sie Volumen ins Haar zaubern und das Haar mit Locken oder Wellen verschönern. Das Ergebnis können Sie durch Schaumfestiger oder Haarspray noch verstärken. Im Test hielten die meisten Frisuren einen Acht-Stunden-Arbeitstag durch.
Rowenta fällt durch
Die teuerste Bürste im Test ist von Rowenta. Sie zeigt aber mehrere Schwächen: Sie erhitzt sich sehr stark, die Bürsten können langes Haar verfransen, und vor allem können Haare ins Gebläse geraten. Noch dazu hielt die Frisur mit dem Rowenta Lockenstab nicht mal die acht Stunden durch. Alles in allem: Testnote ausreichend.
Tipps fürs Styling
Am besten klappt das Styling, wenn das Haar leicht feucht ist - entweder frisch gewaschen oder mit einem Zerstäuber angefeuchtet. Ein kleiner Bürstenaufsatz erzeugt eher kringelige Locken, ein großer Wellen und Volumen. Umwickeln Sie das Haar mit der Bürste und schalten Sie das Gebläse ein. Je wärmer die Luft, desto besser wird das Haar gelockt. Mit kalter Luft wird die Locke fixiert und die Bürste kann aus dem Haar gleiten. Achten Sie deswegen darauf, dass die Bürste eine Kaltluftfunktion hat (nicht vorhanden bei Braun und Clatronic).
Besonderheiten
Die Borsten der Bürste von Grundig lassen sich mit einem Dreh versenken, damit gleiten die Haare am leichtesten von der Bürste. Einige Hersteller bieten eine Ionisierungsfunktion an, die verhindern soll, dass sich das Haar statisch auflädt. Im Test zeigte die Funktion aber keinen besonderen Vorteil.
Fazit
Testsieger und Preis-Leistungs-Sieger gleichzeitig ist der Petra Lockenbürste Cool Curl CC 300. Sie ist günstig, leicht und handlich und macht schöne Locken.