Vergleichstest Computermäuse: Arbeiten und Spielen ohne Krampf
Wer schon mal mit schmerzenden Fingern oder Handgelenken nach einem langen Tag im Büro oder einer ausgedehnten Zockersession nach Hause gekommen ist, weiß, wie wichtig eine ergonomisch geformte Maus ist. CHIP Online hat vier Mäuse getestet - zwei für's Büro und zwei Zockermäuse. Der komplette Test ist auf chip.de abrufbar.
Nicht nur die Ergonomie wird bei den neuen Mäusen immer wichtiger, auch die Funktionalität und die technischen Möglichkeiten spielen eine große Rolle: Kabellos oder mit Kabel, programmierbare und reaktionsschnelle Tasten, Laser-Auflösung - wer sich eine Maus kauft, will oft mehr als ein Billigmodell. CHIP stellt vier empfehlenswerte Computermäuse vor.
Büro-Maus Nr.1 - Microsoft Explorer Mouse
Microsoft hat eine lange Erfahrung im Herstellen von guten und durchdachten Mäusen. Die Explorer Mouse steht in dieser guten Tradition und legt sogar noch eins drauf: Statt eines 'normalen' Lasers hat die kabellose Microsoft Maus die neue Bluetrack-Technologie. Damit ist die Maus auf fast jeder Oberfläche nutzbar, auch spiegelnde Flächen sind kein Problem mehr. Die Maus besitzt drei Tasten auf der Oberfläche und zwei weitere programmierbare Tasten auf der linken Seite. Die dritte obere Taste ist in das Mausrad integriert. Die kabellose Maus wird über einen Akku betrieben, der an einer mitgelieferten Docking-Station wieder aufgeladen werden kann. Diese Maus ist wie die folgenden drei nur für Rechtshänder geeignet. Qualität hat bekanntermaßen ihren Preis, weswegen man für die Explorer Mouse 50 bis 60 Euro anlegen muss. Die Handgelenke werden es Ihnen aber danken.
Büro-Maus Nr.2 - Logitech MX 1100
Extrem gut ergonomisch geformt - und deswegen auch nur für Rechtshänder - wartet die Logitech MX 1100 sogar mit einer eigenen Ablage für den Daumen auf. In dieser Daumenablage befindet sich auch noch eine weitere Maustaste, was die Anzahl der Tasten auf sechs erhöht: Oben zwei, links zwei, das Mausrad und die 'Daumentaste'. Diese Maustasten können frei belegt werden. Die Laserempfindlichkeit der kabellosen Maus lässt sich einstellen. Leider hat Logitech auf die Ladestation für die Maus verzichtet, so dass Sie Batterien oder Akkus benötigen. Auch für diese Maus müssen Sie so ca. 60 Euro investieren.
Zocker-Maus Nr.1 - Roccat Kone
Gamer haben etwas andere Bedürfnisse als 'normale' Computeruser. Zum Beispiel würden sie bei LAN-Parties gerne ihre eigene Maus mit den eigenen Einstellungen benutzen. Mit der Kabel-Maus Roccat Kone ist dies möglich, denn diese Maus verfügt über einen internen Profilspeicher, in dem der Spieler seine Tastenbelegungen abspeichern und so auf jedem Computer ohne großen Aufwand sein Maus-Profil abrufen kann. Dass die sieben Maustasten frei konfiguriert werden können, versteht sich von selbst. Auch der Laser ist über alle Zweifel erhaben. Die Maus ist hervorragend verarbeitet, liegt gut in der Hand und kann mit den beiliegenden Gewichten sogar nach eigenem Gutdünken um bis zu 20 Gramm schwerer gemacht werden. Auch optisch verschönt die Roccat Kone jede LAN-Party. Der einzige Makel, den CHIP entdecken konnte, ist das leicht schwammige Mausrad. Der Preis liegt auch bei dieser Mouse bei etwa 60 Euro.
Zocker-Maus Nr.2 - Microsoft Sidewinder X5
Auch Microsoft lässt die Gamer nicht im Stich und bringt seine beliebte Sidewinder-Marke wieder unters Volk. Allerdings ist die Sidewinder X5 'nur' eine abgespeckte Variante der alten Sidewinder-Maus: Optisch ist sie zwar sehr ähnlich, in Sachen Laserauflösung und anderer Funktionen bietet die Kabel-Maus deutlich weniger als die Original Sidewinder oder die Roccat Kone. Trotzdem hat sie natürlich frei programmierbare Tasten und zwar derer fünf. Zusätzlich gibt es oben auf der Maus drei kleine Tasten, mit denen der Zocker die Auflösung direkt wechseln kann und eine Makro-Taste zum Speichern von Aktionen. Das große Plus der Sidewinder Maus ist der geringe Preis, der so etwa bei der Hälfte der oben angesprochenen Mäuse liegt und somit alle preisbewussten Zocker anspricht.